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Brot & Backwaren

25.10.2007

Aus diesem Grundnahrungsmittel haben Österreichs Bäcker eine Vielfalt und ein Qualitätsniveau entwickelt, die weltweit vorbildlich sind.

Unter dem Motto „Brot aus Europa“ konnten innovative Bäckereibetriebe beim 14. Brotwettbewerb der Bundesinnung der Bäcker ihre Backkünste in einem international besetzten Teilnehmerfeld kürzlich wieder einmal unter Beweis stellen. Ziel des Wettbewerbs war der europaweite Vergleich von Brot und Backwaren.
Mit 938 eingereichten Produkten von insgesamt 124 teilnehmenden Firmen aus Österreich und dem benachbarten Ausland war das Interesse am internationalen Leistungsvergleich, der heuer im Rahmen der Fachmesse „diegenuss“ in Wels abgehalten wurde, sehr hoch. Die Exponate der Nachbarländer kamen unter anderem aus Deutschland, Ungarn, Liechtenstein und den Niederlanden.

Die Bewertung erfolgte unter den fachkundigen Augen einer 22-köpfigen Fachjury, die sich aus Vertretern der Innung und Fachschulen sowie Experten der Backwarenbranche und Fachpersonal zusammensetzte.
Die Gewinner des 14. Int. Brotwettbewerbs wurden nach Gesamtanzahl der Gold-, Silber- und Bronze-Medaillen ermittelt. Mit insgesamt 32 Medaillen, davon 7 Goldene und 18 Silberne setzte sich die Bäckerei Ruetz aus Kematen in Tirol souverän gegen die Mitbewerber durch. Eine hervorragende Leistung, mit der der Betrieb als Vorzeigebeispiel für die heimischen Bäckereien gilt.
Am zweiten Platz landet der Titelverteidiger Franz Waldbauer aus Bad Schallerbach mit insgesamt 21 Medaillen, davon 7 in Gold und 8 in Silber.
Die Firma Kurt Mann aus Wien erreichte mit 5 Gold- und 6 Silbermedaillen den dritten Platz.

Steigende Preise
Die Preise für Brot und Backwaren gehen weiter nach oben. Grund dafür sind laut Hersteller die Weltmarktpreise für Getreide, die sich seit einiger Zeit auf einem Rekordhoch befinden. Laut Bäckerinnung treten die Mühlen auf Grund der hohen Getreidekosten massiv mit höheren Preisen an die Bäckereien heran, die diese nicht einfach schlucken könnten. Dazu komme, dass die Mehllager der Verarbeiter nicht mehr so voll sind wie früher. Wurde das Mehl vor einigen Jahren noch für ein Jahr eingekauft, bevorraten die Bäcker nun nur mehr für drei bis vier Monate. Es sei aber nicht nur das Mehl, das teurer wurde, auch Grundstoffe wie Milch, Eier und Marmeladen hätten angezogen, so Reinhard Kainz, Geschäftsführer der Bundesinnung der Bäcker. Laut Kainz herrsche in der Bäckerbranche allerdings seit einigen Jahren Aufbruchsstimmung. Grund für die wieder steigenden Investitionen sei die Rückbesinnung der Konsumenten auf Qualität und regionale Rohstoffe. Dazu komme, dass die Branche offensiv versuche, mit neuen Produkten neue Märkte zu erobern.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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