Direkt zum Inhalt

Brot ist "Basic food"

12.07.2002

Brot und Gebäck ist Getreide in gebackener Form. Weizen und Roggen sind in Österreich die beliebtesten Brotgetreide. In anderen Ländern und Kontinenten wird Mehl bzw. Brot auch aus Gerste, Hafer, Hirse und Mais hergestellt. Aufgrund des geringen Klebergehaltes bleiben die Brote aber flach und werden ihrem Aussehen entsprechend Fladenbrote genannt.

• Bei Roggen-Mischbrot variiert der Roggenmehlanteil zwischen 50 und 90 Prozent; der Rest besteht aus Weizenmehl.

• Roggenschrotbrot wird aus Roggenschrot gemacht, wobei die Teigquellung besonders gefördert werden muß: das Brot hat eine kompakte Krume und einen kräftig-säuerlichen Geschmack.

• Roggen-Vollkornbrote: Aus Vollkornschroten und Mehlen (die alle wichtigen Bestandteile des Getreides enthalten) gebacken.

• Spezialbrote basieren grundsätzlich auf den oben genannten Brottypen, also auf Weizen und/oder Roggenmehl. Sie werden unter Mitverwendung besonderer Zutaten und mittels spezieller Backverfahren hergestellt. Besonders gefragt sind derzeit diverse Spezialbrote aus mehreren Getreidearten (Mischbrote). So können Hafer, Gerste, Reis, Hirse, Mais oder Buchweizen ebenso feindosiert zugesetzt werden wie verschiedene Keime und/oder Ölsaaten wie Oliven.
• Weizen hat von allen Getreidearten die besten Backeigenschaften, was mit dem optimalen Verhältnis von Stärke, Eiweiß bzw. dem sogenannten Kleber (einem Eiweißstoff, der Teig bindet) zusammenhängt. Beim Backen kommt Hefe (Germ) zum Einsatz, was sich in dem für Weißbrot typischen Aroma äußert. Geschmacklich variiert Weißbrot je nach verwendeter Mehlsorte von neutral bis nußähnlich.
• Weizenbrot besteht zu mindestens 90 Prozent aus Weizenmehl. Der Rest wird durch Roggenmehl ergänzt. Farbe und Geschmack lassen für den Kenner Rückschlüsse auf das verwendete Mehl zu.

• Weizen-Mischbrot besteht aus Weizen- und Roggenmehl, wobei der Weizenanteil zwischen 50 und 90 Prozent liegen kann.

• Weizenschrotbrot wird, wie der Name schon sagt, aus Weizenschrot, also besonders grob gemahlenem Mehl gebacken.

• Weizen-Vollkornbrot darf ein Produkt nur dann genannt werden, wenn das gesamte Weizen-Korn (einschließlich seinem fetthältigen Keimling) zu Mehl bzw. Schrot zerkleinert wurde. Vollkornbrote verfügen über eine kürzere Haltbarkeit und sollten daher möglichst rasch verzehrt werden.

• Roggen gedeiht auch in rauhem Klima und ist Grundstoff für alle dunklen Brot- bzw. Gebäcksorten. Roggen wird erst durch Zugabe von Säure backfähig. Und erhält dadurch einen herb-säuerlichen, herzhaften Geschmack. Roggenbrote sind wesentlich haltbarer als Weizenbrote.

• Roggenbrot muß einen Roggenmehlanteil von mindestens 90 Prozent enthalten und ist zumeist flacher, kompakter und dunkler als Weizenbrot.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Zu den 13 Kräutern gesellen sich jeweils die Namensgeber als dominanter Einzelgeschmack.
Industrie
24.06.2019

Anlässlich des Jubiläumsgewinnspiels „130 Jahre Bonbonmeister Kaiser Austria!“ verschickt der Bonbonmeister von Juni bis August prall gefüllte Zuckerl-Koffer!

Markenartikel
24.06.2019

Die Neoh Schokoriegel mit 90 Prozent weniger Zucker verkauften sich seit ihrem Markteintritt bereits 9 Mio. Mal. Nun folgt eine dritte Sorte.

Industrie
24.06.2019

Die Mondi Gruppe hat eine voll recycelbare Polypropylenstruktur für Tiefziehanwendungen entwickelt, die eine Verbesserung der CO2-Bilanz im Vergleich zu bestehenden Verpackungen um 23 % erreicht ...

Claudia Anders übernimmt bei Rewe die Bereichsleitung der neuen Abteilung "Konzern Media Services"
Karriere
24.06.2019

Die Rewe Group besetzt die Leitung des Anfang 2019 neugeschaffenen Media-Service-Bereichs mit einer ausgewiesenen Media-Expertin.

DocLX-Gründer Alexander Knechtsberger und Marketagent.com-Geschäftsführer Thomas Schwabl stellten in der Vorwoche die Ergebnisse der Jugendstudie vor.
Thema
24.06.2019

Eine Umfrage unter 2.263 jungen Menschen zwischen 14 und 29 Jahren zeichnet ein interessantes Bild der heimischen Jugend.

Werbung