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Brot: SB & Bedienung

12.07.2002

Fest steht: Verpacktes Markenbrot im SB-Regal ist heute ein Muß für (fast) jedes Geschäft. Neben Ganzbroten gibt es dort vorgeschnittenes Brot in kleineren Packungen, die gerne von Single-Haushalten gekauft und wegen ihrer langen Haltbarkeit geschätzt werden. Dazu sollte der LEH-Fachmann wissen: In Österreich darf ausschließlich vorgeschnittenes, vorverpacktes Brot mit Konservierungsmittel versehen werden.

Ein wichtiges Argument für die Selbstbedienung ist natürlich der Faktor Zeit. Vor der SB-Vitrine gibt es praktisch keine Warteschlangen und der Kunde kann sich seine Ware in aller Ruhe aussuchen. Insbesondere Berufstätigen steht selbst noch kurz vor Ladenschluß eine genügend breite Auswahl zur Verfügung.

Das „richtige“ Konzept will also sehr standortspezifisch erarbeitet sein und orientiert sich an der lokalen Nachfragesituation sowie an den unmittelbaren Mitbewerbern. Die enge Kooperation mit Bäckereien empfiehlt sich gegebenenfalls genauso, wie das Anbieten bekannter Markennamen bzw. der Verkauf von industriell hergestellten Spezial-Produkten. Ob eine eigene Aufbackstation angeschafft werden soll, ist letztendes eine Frage des Rechenstifts. Als grobe Faustregel darf hier gelten: Bei einer Verkaufsfläche von rund 300 bis 350 Quadratmeter und/oder einer Tagesfrequenz über 600 bis 700 Kunden liegt man finanziell auf der sicheren Seite.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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