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Buch I

02.10.2008

Zwölf Millionen Kinder arbeiten in der Exportindustrie - meist unter desaströsen Arbeitsbedingungen. Sie stellen Konsumgüter her, die unter anderem von bekannten Markenfirmen mit Milliardengewinnen weltweit verkauft werden.

"Große multinationale Konzerne leben von ausbeuterischem Welthandel", sagte Klaus Werner-Lobo bei der Vorstellung seines neuen Buches "Uns gehört die Welt! Macht und Machenschaften der Multis" und forderte fairen Handel "zu 100 Prozent". Fairtrade Österreich ist im ersten Halbjahr kräftig gewachsen, spürt nun aber die Teuerung.
Rund die Hälfte der Welterwerbsbevölkerung verdient weniger als zwei Dollar am Tag. "Die Globalisierung hat viele reich, doch die Mehrheit der Bevölkerung noch ärmer gemacht." Nutznießer seien die sogenannten Multis. Die 500 größten Konzerne dominieren laut Werner-Lobo 70 Prozent des Welthandels, sichern aber weniger als ein Prozent der Arbeitsplätze und zahlen nahezu keine Steuern. "Multis zerstören Arbeitsplätze, Demokratie und die Umwelt", kritisierte Werner-Lobo, der vor sieben Jahren gemeinsam mit Hans Weiss das "Schwarzbuch Markenfirmen" verfasst hat.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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