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Chinas Bosse

20.03.2018

Unsere unbekannten Konkurrenten

China-Experte Wolfgang Hirn gibt den bisher weitgehend unbekannten Unternehmern aus China ein Gesicht und damit Einblick in deren Zukunftsstrategien und ihr Interesse an Europa.

Wer kennt Guo Guangchang? Wer hat jemals von Chen Feng oder Li Shufu gehört? Guo Guangchang ist an einigen deutschen Firmen beteiligt, ihm gehören der Club Med und der Cirque du Soleil, und gerade hat er auch noch die bekannte österreichische Strumpfmarke Wolford übernommen. Chen Feng ist mit HNA seit 2017 Großaktionär bei der Deutschen Bank, und Geely-Chef Li Shufu sorgt aktuell mit seinem Einstieg bei Daimler für helle Aufregung in der Autoindustrie. Das ist nur der Anfang, ist China-kenner Wolfgang Hirn überzeugt.

Schon heute haben 115 der 500 größten Unternehmen der Welt ihren Sitz in China. Tendenz steigend. Wer »Made in China« heute noch mit Billigware assoziiert, hat die Zeit verschlafen. Die Fabrik der Welt ist längst zum Labor der Welt geworden. In vielen Zukunftstechnologien – von Elektroautos bis Robotik – holt China gewaltig auf. Ganz im Interesse des Staatsapparates, der diese Entwicklung an vielen Stellen unterstützt.

Inzwischen ist China ist die zweitgrößte Wirtschaft der Welt. Chinas Bosse indes, sind im Westen meist unbekannte Wesen. Was sind das für Leute, die in Frankreich Wein-berge und in ganz Europa Immobilien oder Fußballvereine kaufen? Wer sie sind, wie sie ticken und wie sie führen beschreibt Wolfgang Hirn (Autor von „Herausforderung China“ sowie „Der nächste kalte Krieg. China gegen den Westen“) in seinem neuen Buch.

 

Chinas Bosse

Autor: Wolfgang Hirn

Verlag: Campus Verlag

ISBN: 978-3-593-50874-0

Seiten: 284

Preis: 26,00

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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