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Coca-Cola geht ins Burgenland

07.02.2012

Mit Ende August wird Coca-Cola nach mehr als 55 Jahren nicht mehr in Wien hergestellt. Der Getränkeabfüller Coca-Cola-Hellenic-Österreich bündelt aus Kostengründen die Produktion und Lagerhaltung am hauseigenen Römerquelle-Standort im burgenländischen Edelstal.

80 Arbeitsplätze gehen dadurch verloren. „Diese Entscheidung fällt uns nicht leicht“, sagte Barry O‘Connell, Generaldirektor von Coca-Cola-Hellenic-Österreich. Es sei nicht mehr sinnvoll, zwei große Produktionsstandorte in nur 60 Kilometern Entfernung voneinander zu betreiben.

Rund 40 Mio. Euro werden nun in die Erweiterung in Edelstal inves-tiert. Mit dem Investment werde der Standort Österreich „langfristig abgesichert“, betonte O‘Connell. Man habe beide Standorte analysiert und sich für den Ausbau von Edelstal entschieden. Der Wiener Standort sei mit 55.000 Quadratmetern zu klein geworden, und in Edelstal stehe eine Fläche von 355.000 Quadratmetern zur Verfügung. Außerdem befinde sich dort die Quelle der Unternehmenstochter Römerquelle.

In Österreich hat der Getränkeabfüller derzeit rund 1100 Mitarbeiter. Am Wiener Standort sind 250 Beschäftigte in der Produktion und in der Lagerhaltung tätig. Wie viele Mitarbeiter mit ins Burgenland wechseln, könne man derzeit noch nicht abschätzen, erklärte O‘Connell. In Wien verbleiben 400 Mitarbeiter im Bereich Verkauf, Kundenbetreuung und Administration.

Cola-Cola-Hellenic-Österreich erzielte im Jahr 2010 einen Umsatz von 353,5 Mio. Euro und einen Bilanzgewinn von 10,6 Mio. Euro. Zahlen für 2011 liegen noch nicht vor.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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