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Coverstory

18.03.2003

Wandel. Die Konsumenten verändern sich wie sie wollen und geben Handel und Produzenten keine Pause.
Wir haben keine Preissicherheit mehr, weshalb immer mehr Konsumenten nach günstigen Angeboten suchen. Gefährlich ist sie vor allem für die Anbieter im mittleren Preissegment. Denn die „Smart Shopper“ lassen die Kassen der Discounter wie die der Luxus-Anbieter klingeln. Mit dem neuen, anspruchsvollen und flüchtigen Konsumenten tun sich die Unternehmen schwer. Selten setzen sie auf Service. Meistens rückt der Preis in den Vordergrund. Zu viele Anbieter streiten sich mit großen Warenmengen um einen Platz im Geldbeutel des Kunden. Eine Wende ist nicht in Sicht. Der Marktanteil der Discounter im LEH wird im Laufe dieses Jahres auf 40 Prozent steigen. Damit hat man erst für das Jahr 2010 gerechnet. Neben den beiden Anti-Schnäppchen-Strategien, also Top-Marken und Top-Service, gewinnt für Händler und Produzenten ein neuer Ansatz an Bedeutung: die Individualisierung. Immer mehr Produkte können für jeden eigenen Kunden exklusiv produziert, verkauft und vertrieben werden – und mit solchen Just-Me-Produkten sind höhere Gewinnmargen erzielbar als mit Massenprodukten. „Dieser Trend steckt noch in den Kinderschuhen“, sagt Trendforscher Wippermann, „das Maximum werden wir erst 2015 sehen.“ Für Händler und Hersteller, die auf dieser Welle reiten, lockt also eine profitable Welt – sie müssen nur so lange überleben, bis der Trend den Kinderschuhen entwachsen ist.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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