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Coverstory

03.09.2003

LEH-Struktur 2002. Die Branche verzeichnete ein reales Minus, Supermärkte sind expansivster Vertriebskanal.

Die Umsätze des Lebensmitteleinzelhandels (exkl. Hofer/Lidl) betrugen im Vorjahr 11,484 Mrd. € und stiegen somit gegenüber 2001 um magere 0,5 %. Unter Berücksichtigung einer allgemeinen Inflationsrate von 1,8 % bedeutet dies ein reales Minus.

Die von ACNielsen seit 1964 jährlich durchgeführte Erhebung der Strukturdaten umfasst den österreichischen Lebensmitteleinzelhandel ohne Hofer und Lidl. Der Strukturbereinigungsprozess der letzten Jahrzehnte setzt sich, wenn auch deutlich eingebremst, weiter fort. 6.249 Lebensmittelgeschäfte bedeutete eine Reduktion der Anzahl der Geschäfte um weitere 168 Verkaufsstellen. Geschäfte unter 250 m2 stellen zwar immer noch 46 % der Geschäfte (= 2731 Shops), vom Umsatzkuchen erhielten sie 2002 aber lediglich 11,9 %. In dieser Geschäftskategorie mussten alleine 230 Geschäfte ihre Pforten schließen. Parallel dazu kam es zu einer weiteren Expansion bei größeren Geschäften. Im umsatzstärksten Ladenformat Supermarkt (400-1000 m2) gab es 2002 alleine 105 neue Standorte. Die Supermärkte waren mit + 3,6 % umsatzmäßig wieder der expansivste Vertriebskanal. Geschäftseröffnungen gab es mit 6 neuen Filialen auch bei den Verbrauchermärkten (über 1000 m2).

Der Marktführer im Lebensmittelhandel heißt nach wie vor Rewe Austria (Billa, Merkur, Mondo, Emma). Die Marktführerschaft konnte durch Flächenexpansion (22 neue Filialen) von 35,5 % auf 35,8 % weiter ausgebaut werden.

Die Nummer 2 am Markt, die Spar AG (Interspar, Eurospar, Spar) verringerte den Abstand zur Rewe durch die Übernahme der Maximärkte sowie durch Eigenexpansion (v. a. durch Eurospar, Spar Gourmet) deutlich. Der Spar-Anteil wuchs von 31,3 % auf 32,6 % und ist damit mit einem Plus von 4,7% am stärksten gewachsen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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