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Coverstory

17.03.2004

Ranking. Österreicher ziehen Einkaufszentren Einkaufsstraßen vor.

Während 26% der Österreicher mindestens 1 x/Woche in einem Einkaufszentrum einkaufen, tun dies nur 17% in Einkaufsstraßen. Alle 2–3 Wochen besuchen 16% der Österreicher Einkaufszentren, jedoch nur 12% erledigen ihre Einkäufe in dieser Häufigkeit in Einkaufsstraßen. 14% gehen nie in ein Einkaufszentrum, aber es besuchen 22% nie eine Einkaufsstraße.

Nur 10% der Wiener behaupten, nie in einer Einkaufsstraße einzukaufen, bei den Oberösterreichern sind es 20% und bei den Westösterreichern sogar 34 %, was sicherlich auch mit der unterschiedlichen Anzahl an verfügbaren Einkaufsstraßen zusammenhängt. So liegt der Schwerpunkt an Einkaufsstraßen natürlich in Wien. Im Einklang dazu besuchen Wiener wieder seltener Einkaufszentren, und der Anteil der Einkaufszentrums-Shopper ist in Westösterreich wiederum überdurchschnittlich hoch.

Aber auch Niederösterreich weist mit 28% einen leicht überdurchschnittlichen Anteil an Einkaufszentrumseinkäufer auf, was auch mit dem größten Einkaufszentrum – nämlich der SCS – zusammenhängt, die über ein sehr großes Einzugsgebiet verfügt. Die Ausgaben für Ernährung in Österreich betrugen 2003 5.632,60 E pro Haushalt, das sind 18, 4 % der jährlichen Verbrauchsausgaben privater Haushalte laut Regioplan Consulting.

Die kurzfristige Bedarfsdeckung findet vor allem in Streulagen, mittelfristige in Einkaufszentren sowie hauptsächlich in Einkaufsstraßen statt: Vor allem Einkäufe in Apotheken werden am häufigsten (81%) in Geschäften in Streulage getätigt, das Gleiche gilt auch für für Artikel des täglichen Bedarfs, wie Lebensmittel und Drogerie- und Parfumeriewaren. Sportartikel und Bekleidung werden typischer Weise im Einkaufszentrum gekauft, knapp die Hälfte gibt an, diese Waren am häufigsten dort zu kaufen.
In Einkaufsstraßen werden verstärkt Schuhe, Bekleidung und Schmuck und Uhren (19%) gekauft.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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