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Coverstory

28.01.2011

Adeg. Der Außenumsatz betrug 2003 1,66 Milliarden Euro.
Im Segment Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung haben die AGM-Betriebe ein schwaches Plus eingefahren.

Die Adeg-Gruppe mit Sitz in Bergheim bei Salzburg erzielte im Geschäftsjahr 2003 österreichweit mit insgesamt 904 Einzelhandelsbetrieben und 23 AGM-Märkten einen Außenumsatz von 1,66 Mrd. Euro und liegt damit um 0,3 % unter dem Vorjahresvolumen. Der Vorstand rechne jedoch „auf Grund der 2002 eingeleiteten und 2003 weiter intensivierten Strukturmaßnahmen“ für das Bilanzjahr 2003 erneut mit einem positiven Jahresergebnis, teilte die Adeg Österreich Handels AG vergangene Woche mit.
Die 735 selbstständigen Adeg-Kaufleute erzielten gegenüber 2002 ein Umsatzplus von 1,1 %. Die Entwicklung im Adeg-Einzelhandel (Adeg, Adeg aktiv, Adeg contra, Magnet und Geschäfte mit individueller Kennzeichnung) war weniger positiv: Der „Abschmelzungsprozess“ bei den Kleinstbetrieben – konkret wurden im Vorjahr 45 Betriebe (durchschnittliche Verkaufsfläche 190 m2) geschlossen – habe durch Modernisierung und Erweiterung bestehender Standorte sowie eine Expansion über neue Supermärkte nicht kompensiert werden können. Darüber hinaus seien zehn Filialbetriebe an selbstständige Adeg-Kaufleute übergeben worden. Damit sei es bei den 147 Adeg-Filialbetrieben und den 22 Betrieben der Edeka Austria GmbH (Magnet) in Summe zu einem Umsatzminus von 4,4 Prozent gekommen, so Roland Stübing, Mitglied des Vorstandes der Adeg Österreich Handels AG.
Österreichweit seien 2003 insgesamt nur zehn neue Standorte errichtet worden, weil schleppend erteilte Flächenwidmungen den Eröffnungstermin einiger aktiv-Märkte weit ins Jahr 2004 verschoben hätten. Hinzu gekommen seien weiters neun Neuzugänge bzw. Akquisitionen bei selbstständigen Kaufleuten. 16 bestehende Standorte seien flächenmäßig modernisiert und erweitert worden. Die Gesamtverkaufsfläche beläuft sich per Stichtag 31. 12. 2003 in Summe auf 386.217 Quadratmeter (minus 0,3 Prozent).

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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