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Coverstory

28.01.2011

Studie. Elektrohandel und Trafiken top, Lebensmittelhandel „fit“.

Fast alle Branchen in der heimischen Handelslandschaft kämpfen mit rückläufigen Quadratmeterumsätzen. Wie eine aktuelle Untersuchung des Wiener Consultingunternehmens RegioPlan zeigt, sind besonders der Möbelhandel und Baumärkte von sinkenden Flächenproduktivitätszahlen betroffen. Neben Apotheken und Trafiken, die auf Grund der kleinen Verkaufsfläche und den relativ hochpreisigen Produkten hohe m2-Umsätze verbuchen, präsentiert sich vor allem der Lebensmittelhandel „fit wie ein Turnschuh“, teilte RegioPlan mit.

Sehr viele Einzelhandelsunternehmen versuchten, ihre Marktanteile über den Umweg „Flächenexpansion“ zu erhöhen, so die Studie. Stagnierende und teilweise sinkende Einzelhandelsumsätze der Jahre 2002 und 2003 ließen aber die Flächenproduktivitäten der Unternehmen meist drastisch sinken. Dennoch erwartet RegioPlan weiterhin wachsende Gesamteinzelhandelsumsätze – etwa 2 % pro Jahr.

Im Drogerie- und Parfümeriehandel sinken die m2-Umsätze seit zwei Jahren sehr stark und lagen 2002 bei 3.180 E. Die höchste Flächenproduktivität unter den großen Branchen weist mit m2-Umsätzen von 5.025 E der Elektrohandel auf.
„Fit wie ein Turnschuh“ präsentiert sich laut Studie der Lebensmittelhandel. Seit mehr als vier Jahren nehmen die m2-Umsätze zu, 2002 lagen sie bei 4.875 E Umsatz je m2. Dies sei darauf zurückzuführen, dass sich der LEH trotz Konsumflaute gut entwickelt, neue Produktpaletten in Richtung Diskont und Non-Food-Sortimente (wie Computer und Laptops) generieren zusätzliche Umsätze. Zudem finden die spektakulärsten Neueröffnungen statt und werden neue Konzepte verfolgt, wie etwa Shops für ältere Personen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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