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Coverstory

09.06.2004

Agrana. Generaldirektor Dr. Johann Marihart führt den börsennotierten Wiener Zucker-, Frucht- und Stärkekonzern an die Ein-Milliarden-Euro-Umsatzschallmauer heran.

Die Agrana befindet sich auf Wachstumskurs. Vor allem durch Steigerungen im neuen Geschäftsfeld „Fruchtsaftkonzentrate und Fruchtzubereitungen“ soll sich der Umsatz in den nächsten drei Jahren auf 1,68 Mrd. E nahezu verdoppeln. Darin enthalten ist auch Wachstum aus möglichen neuen Zukäufen im Fruchtbereich, zeigten sich die beiden Vorstände Johann Marihart und Walter Grausam „offen für weitere Akquisitionen“.
Bis Juni soll zudem die Mehrheitsbeteiligung an der Steirerobst AG unter Dach und Fach sein. Nicht zuletzt durch die Konsolidierung der Steirerobst ab dem Geschäftsjahr 2004/05 hofft Marihart, bereits im laufenden Geschäftsjahr die Umsatzgrenze von einer Milliarde E zu erreichen. In Summe rechnet Agrana durch die Akquisition der dänischen Vallö Saft, der Steirerobst und dem geplanten Erwerb der französischen Atys-Gruppe mit einem Umsatzzuwachs von rund 700 Mio. E. In den Bereichen Zucker und Stärke sind weitere Akquisitionen derzeit kein Thema.
Zum vollständigen Erwerb der Atys wurden mittlerweile die kartellrechtlichen Bewilligungen in Frankreich, Ungarn, Mexiko und den USA erteilt. In Österreich wird die Entscheidung noch erwartet, so wie in Tschechien und Slowakei. Gegen die vom deutschen Kartellamt abgelehnte Bewilligung läuft ein Berufungsverfahren. Eine Entscheidung dazu sollte es im Juni geben.
Das Jahr 2003/04 hat ein „herzeigbares Ergebnis“ gebracht. Bei einem Umsatz von 866,4 Mio. E (–1,1 %) verfehlte das Betriebsergebnis (Ebit) mit 76,8 Mio. E den Vorjahreswert von 80,5 Mio. E um 4,5 %. Der Konzernjahresüberschuss liegt mit 56,5 Mio. E deutlich unter dem Vorjahr (65,4 Mio. E). 65 % des Umsatzes erwirtschafteten die heimischen Firmen, 30 % die Unternehmen in den Ländern Mittel- Osteuropas und 5 % entfallen auf die dänische Vallö Saft A/S.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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