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Coverstory

30.09.2004

Der ECR-Kongress in Berlin stand ganz im Zeichen
von „Radio Frequency Identification“. Immer mehr
Unternehmen nutzen die Zukunftstechnologie.

Die Situation in der deutschsprachigen Konsumgüterwirtschaft ist unverändert kritisch: stagnierende Umsätze, geringe Margen und steigender Wettbewerb setzen die Unternehmen immer stärker unter Druck. Effizienzsteigerung und die Senkung von Kosten entlang der kompletten Wertschöpfungskette sind deshalb die Hauptgründe für den Einsatz innovativer Technologien in der Konsumgüterwirtschaft.
Zentrales Thema des von rund 1.300 Experten aus Handel und Industrie besuchten 5. ECR D-A-CH-Kongresses, einer Plattform der ECR-Initiativen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz am 9. und 10. September 2004 in Berlin, war die Radiofrequenztechnik zu Identifikationszwecken (RFID). Im RFID-System wird der Strichcode durch einen Transponder ersetzt. Das Pendant zum EAN-Strichcode ist für die RFID-Technik der Electronic Product Code (EPC). Der Hauptunterschied zu Strichcodesystemen liegt in der Datenübertragung zwischen Transponder und RFID-Lesegerät, die ohne Sichtkontakt über elektromagnetische Wellen stattfindet.
Die Entwicklung in diesem Bereich geht derzeit rasant voran.Vorreiter ist die Metro Group, die sich schon in zwei Monaten von 20 Herstellern mit RFID-tauglicher Ware beliefern lässt. Wenn das Thema RFID wegen technischer Anlaufprobleme und hoher Investitionskosten auch polarisiert – aufzuhalten ist diese Technologie wohl nicht mehr. Auch in Österreich laufen bereits mehrere Pilotprojekte.
Nach Metro-Prognosen bringt der RFID-Einsatz eine Effizienzsteigerung beim Wareneingang und bei der Regalausstattung von 12 bis 17 Prozent, eine Verringerung des Schwunds bei Lagerung und Transport von 11 bis 18 Prozent sowie eine Verbesserung der Warenverfügbarkeit von 9 bis 14 Prozent.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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