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Coverstory

16.03.2006

Wachstum über Branchenschnitt - Spar Österreich. Mit einem deutlichen Plus zum Vorjahr setzt die Spar Österreich-Gruppe auch 2005 die erfolgreiche Entwicklung fort.

Die Schätzungen von ACNielsen zur Entwicklung des Lebensmitteleinzelhandels im Jahr 2005 liegen bei -0,6%. Der Spar Österreich Konzern hingegen konnte auch im Geschäftsjahr 2005 die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre fortsetzen und ein Plus von 2,5% erreichen. Damit liegt der Spar Österreich Konzern mit 3,1 Prozentpunkten deutlich über der Branchenentwicklung (ohne Diskonter). Insgesamt wurde im In- und Ausland ein Umsatz von 7,3 Mrd. Euro erwirtschaftet und somit ein Wachstum von 4,1% erreicht.Besonders dynamisch entwickelten sich die zur Spar Österreich gehörenden Spar-Organisationen in Slowenien, Ungarn, Tschechien und Kroatien, die gemeinsam einen Umsatzzuwachs von rund 12% aufweisen. Durch diese Expansion schuf Spar insgesamt über 3.000 neue Arbeitsplätze: 2.000 im Ausland und 1.000 in Österreich. Das Schwergewicht liegt dabei in der Verkaufsfront und in den neu eröffneten und renovierten Märkten.Derzeit betreibt die Spar in Österreich 1.434 Spar-, Eurospar- (153) und Interspar- (51) Märkte, sowie sieben Maximärkte. Die Neueröffnungen werden auch 2006 – so wie in den vergangenen Jahren – ihren numerischen Schwerpunkt (raumordungstechnisch bedingt) in den Spar-Märkten haben. Bereits drei neue Interspar-Eröffnungen gehen noch vor Ostern über die Bühne, insgesamt sollen es 2006 25 neue Spar-Märkte werden.Auch die 715 selbstständigen Kaufleute (Stichtag 31.12.2005) entwickelten sich mehr als nach Plan. Bereits 300 haben nach der Modernisierungsoffensive ihre Geschäfte und Sortimente auf einen Top-Standard gebracht, einige konnten ihren Umsatz um 30% erhöhen.
Im Spar-Filialbereich wurden 2005 23 Märkte, davon 16 Spar-Supermärkte, sechs Eurospar-Märkte, sowie Spar-Gourmet neu errichtet.

Self-Check-out hat sich bewährt
Etwa 40 Märkte wurden einem umfassenden Relaunch unterzogen. Das 2004 erstmals erprobte „Self-Check-Out“ wurde 2005 in den neuen Eurospar-Märkten bereits als fixer Bestandteil installiert.

Expansion und Modernisierung
Aufgrund der Modernisierungswelle gab es auch bei den Interspar-Hypermärkten zahlreiche Umbau- und Neubau-Projekte. Zudem wurde in Kufstein ein vollkommen neuer Interspar-Standort eröffnet. Die bestehenden Standorte Neu-Rum, Wien Döbling und Villach wurden – teilweise in neuen Shopping Centern integriert – neu gebaut und mit völlig neuen internationalen Ladenkonzepten komplett neu eingerichtet. Nicht zuletzt ist Spar Nummer 1 der Shopping-center-Betreiber in Österreich.

Dr. Gerhard Drexel stand LK-Handelszeitung für ein Interview zur Verfügung:
Mit welcher Strategie konnte die Spar diese positive Entwicklung gegen den Branchentrend erreichen?
Dr. Drexel: Einer der wesentlichsten Erfolgsursachen ist mit Sicherheit, dass wir seit nunmehr 5 Jahren eine konsequente Modernisierungsoffensive durchführen. Diese Offensive startet an der Verkaufsfront und zieht sich durch alle Bereiche unseres Unternehmens. Ein weiterer Erfolgsfaktor liegt in der konsequenten Sortimentspolitik. Wir setzen auf Markenvielfalt, Sortiments- und regionale Vielfalt. Mit diesen und einer Reihe weiterer Maßnahmen konnten wir 3,1 Prozentpunkte über dem Branchenschnitt wachsen. Das führte zu einer weiteren Steigerung unseres Marktanteils.

Bitte um ein kurzes Statement zur Diskussion um den Flugticket-Verkauf.
Dr. Drexel: Primär bleiben wir Lebensmitteleinzelhändler. Dies schließt aber gelegentliche Testversuche mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen nicht aus.Nun hat die Rewe Austria, eine neue Führungsriege.

Wird sich Ihr Verhältnis zum Mitbewerb ändern?
Dr. Drexel: Die Neubesetzung des Vorstands in der Rewe Austria trägt dazu bei, dass die Fragen unserer Branche mit mehr Sachlichkeit angegangen werden. Für die Branche ist das sicherlich kein Nachteil.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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