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Darbo auch 2018 weiter auf Wachstumskurs

14.06.2019

Mit einem Umsatz von € 140,3 Millionen erreichte das Tiroler Familienunternehmen im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 1,6 Prozent.

Stetig am Wachsen ist auch die Beliebtheit der Darbo Produkte im Ausland – die bereits in den Vorjahren hohe Exportquote stieg weiter auf 52,8 Prozent. In Österreich hält Darbo seine Marktführer-Position im Konfitüren- und Marmeladensegment mit aktuell 58,3 Prozent. „Unsere Produkte erfreuen sich im Ausland weiterhin großer Beliebtheit: Exportmärkte wie Italien, Russland, Nordamerika oder China haben sich stabil und gut entwickelt – in Deutschland und den Niederlanden verzeichneten wir besonders starke Steigerungen. Auch das hohe Niveau im Inland konnten wir im Lebensmitteleinzelhandel und Richtung Gastronomie weiter ausbauen. Einerseits mit Spezialprodukten wie Konditormarmeladen für Bäckereibetriebe, andererseits mit Produkthighlights wie den neuen zuckerreduzierten Fruchtaufstrichen, die eine immer größere Zielgruppe finden“, berichtet Martin Darbo, Vorstandsvorsitzender der A. Darbo AG, über ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018.

Die anhaltend wachsende Exportquote von Darbo lag 2018 bei stolzen 52,8 Prozent (2017: 52,2 Prozent). In Darbos wichtigstem Exportmarkt Deutschland konnte der Marktanteil bei Konfitüren und Marmeladen auf 5 Prozent (2017: 4,7 Prozent) gesteigert werden. In den Niederlanden wurde der Umsatz mehr als verdoppelt – mit vielversprechenden Neulistungen bei den führenden Einzelhandelsketten sowie guten Umsätzen mit Spezialmarmeladen für Großbäckereien.

Stabile Rolle im österreichischen Markt

Die Marktanteile in Österreich sind stabil hoch: Mit einem Anteil von 58,3 Prozent ist Darbo weiterhin klarer Marktführer bei Konfitüren und Marmeladen in Österreich. Ebenso verteidigt Darbo im Bereich Honig seine Position als österreichischer Marktführer mit 31,1 Prozent. Bei den Sirupen bleibt Darbo mit 15 Prozent Marktanteil die Nummer 2 (Quelle: Nielsen Österreich, wertmäßig; klassischer LEH ohne Harddiskont).

378 Mitarbeiter (2017: 375) sind an den drei Standorten von Darbo beschäftigt und beliefern von Tirol aus Handelsketten, Hotels, Großbäckereien, Molkereien, Kreuzfahrt- und Fluglinien in 60 Ländern.

Investitionen in Lagerkapazitäten und Photovoltaik

„Seit einigen Monaten hilft die Sonne beim Marmeladekochen mit“, verrät Martin Darbo – durch eine neue Photovoltaikanlage am Firmengebäude wird ein Teil des benötigten Stroms klimaneutral erzeugt. Außerdem investierte das Unternehmen in ein neues Hochregallager für Fertigwaren im Werk Dornau und erweiterte damit die Kapazität auf über 14.000 Palettenplätze. „Damit sind wir für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet“, heißt es aus Stans.

„Auch wenn wir durchaus optimistisch in die Zukunft blicken, bleibt die Beschaffung von Rohwaren in entsprechender Qualität eine äußerst große Herausforderung. Wir weichen sicher keinen Millimeter von unserer strengen Auswahl und den hohen Ansprüchen ab, denn bei Qualität und Geschmack kennen wir keinerlei Kompromisse“, zeigt sich Martin Darbo entschlossen.

 

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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