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Darbo auf Wachstumskurs

18.06.2018

Österreichs führender Konfitüren- und Honig-Anbieter blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. 2017 brachte nicht nur ein Umsatzplus, auch die Exportquote stieg weiter an.

Die A. Darbo AG erreichte im Geschäftsjahr 2017 mit einem Umsatz von 138 Millionen Euro, ein Plus von 3,8 Prozent. Mit einem Marktanteil von 59,2 Prozent bleibt das Tiroler Familienunternehmen Marktführer bei Konfitüren und Marmeladen in Österreich. Zwar gab es bei der Kategorie Honig einen leichten Rückgang (32,8 %), trotzdem kann sich Darbo in seiner Position als österreichischer Marktführer behaupten. Bei den Sirupen konnte Darbo den Marktanteil leicht ausbauen und ist mit 16,2 Prozent (2016: 15,5 Prozent) die Nummer 2 (Quelle: Nielsen Österreich). „Auch im Inland erzielten wir trotz hoher Marktanteile ein Plus. Das ist vor allem auf die erfolgreiche Einführung des ‚Tagtraum‘, einem neuen Dessert im Kühlregal im Lebensmitteleinzelhandel zurückzuführen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Martin Darbo.

Fruchtbare Exportquote

Die Exportstrategie des Marmeladenproduzenten läuft weiterhin erfolgreich. Die anhaltend steigende Exportquote liegt mittlerweile bei 52,5 Prozent (2016: 50,8 %). In wichtigstem Exportmarkt Deutschland konnte der Anteil bei Konfitüren und Marmeladen auf 4,7 Prozent (2016: 4%) gesteigert werden. Deutlich mehr abgesetzt wurde auch in deutschen Gastronomiebetriebe und Bäckereien. Äußerst positiv entwickelten sich im vergangenen Jahr zudem die Märkte Italien, Russland und China, rückläufig sind allerdings die USA.

Investitionen & Herausforderungen

Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist im vergangenen Jahr von 349 auf 375 gestiegen, was Darbo zu einem der bedeutendsten Arbeitgeber in der Region macht.
Auf Basis des erfolgreichen Geschäftsjahres 2017 setzt das Unternehmen 2018 auf Weiterentwicklung. Deswegen entsteht derzeit am Standort Stans ein neues vollautomatisches Hochregallager für Fertigprodukte. Damit wird die Lagerkapazität in Stans mehr als verdoppelt. Das Lager soll noch kommenden Oktober in Betrieb genommen werden. Trotz des gut laufenden Geschäfts hat das Traditionsunternehmen auch mit Herausforderungen zu kämpfen. „Auch in Zeiten der Knappheit ist es für uns keine Option auf schlechtere Früchte auszuweichen, denn Qualität und Geschmack sind unsere Konstanten“, so Darbo.  

 

 

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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