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Darbo: Positiver Schlussstrich unter das Geschäftsjahr 2016

12.06.2017

In Österreich ist Darbo weiterhin klarer Markführer im Konfitüren- und Marmeladensegment. Mit einem Umsatz von 133 Millionen Euro erreichte das Tiroler Familienunternehmen ein Umsatzplus von 4,2 Prozent.

Darbo konnte sich auch 2016 als Marktführer behaupten. Die Marktanteile konnten sogar leicht gesteigert werden, auf 61,3 Prozent. Auch bei Honig ist Darbo weiterhin österreichischer Marktführer, trotz leichten Rückgangs beim Marktanteil auf 33,7 Prozent. Bei den Sirupen erreichte Darbo 15,5 Prozent Marktanteil (Quelle: Nielsen Österreich, diverse Warengruppen / LEH-Total ohne Hofer, Lidl). Im Allgemeinen sind die Umsätze aller Produktsegmente gewachsen, insgesamt führte dies zu einem Umsatzplus 4,2 Prozent.

Darbo als Exportschlager

Nicht nur in Österreich läuft es gut für Darbo, auch der Exportanteil wurde – insbesondere in Deutschland, Italien und den USA – auf 50,8 Prozent erhöht. Im wichtigsten Exportmarkt Deutschland, wurden hohe Steigerungen erzielt (+4,17 Prozent). Die Marktanteile im Konfitürenmarkt konnten dort im klassischen Lebensmittelhandel auf 4,2 Prozent gehalten werden (Quelle: Nielsen, LEH-Total ohne Aldi, Lidl, Norma; Jahr 2016). In den USA (+16 Prozent) und Italien (+5,9 Prozent) konnte dieser gesteigert werden. Weltweit beliefert Darbo über 60 Länder mit seinen Produkten, auch Russland ist darunter, wo es 2016 nach schwächeren Jahren auch wieder bergauf ging (+10,2 Prozent).

Investitionen in Produktionsstandorte

Um der hohen Nachfrage nach den Darbo Portionsgläsern nachzukommen, die in zahlreichen Hotels und bei Fluglinien im Einsatz sind, investierte man 15 Millionen Euro um die Produktionsfläche weiter auszubauen. Erweiterungen erfolgten am Standort Stans und das Werk Dornau sowie bei der Kühlkapazität. Auch die Mitarbeiteranzahl wurde erhöht (von 330 auf 349 Mitarbeiter), weshalb die Darbo AG als wichtiger Arbeitgeber der Region zählt.

Vorsätze für 2017

Der Familienbetrieb Darbo setzt sich auch für das kommende Geschäftsjahr, als oberstes Ziel, die hohe Produktqualität zu halten. Darüber hinaus will man sich weiterhin auf das Wachstum in den bestehenden Exportmärkten, sowie dem Ausbau der Marktanteile hierzulande konzentrieren.

 

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