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Das Geschäft mit Halloween boomt:

20.10.2004

Im Osten Österreichs gruselt man sich lieber als im Westen.

Trotz aller Kritik an der Kommerzialisierung der Tage rund um Allerheiligen und Allerseelen - das Geschäft mit Halloween boomt. Laut einer aktuellen Studie der KMU Forschung Austria in Kooperation mit der Unternehmensberatungsfirma Makant geben die Österreicher heuer mehr aus als 2003: Die Gesamtausgaben für das "Gruselfest" liegen bei etwa 18 Millionen Euro und sind damit um ca. zwei Prozent gestiegen.

Noch beeindruckender erscheint diese Zahl, wenn man bedenkt, dass der Anteil jener, die aus diesem Anlass Einkäufe tätigen, gegenüber dem Vorjahr von zwölf auf zehn Prozent gesunken ist. Dafür ist aber auch das Halloween-Durchschnittsbudget auf rund 27 Euro gestiegen.

In Ostösterreich ist der heidnischen Brauch weiter verbreitet als im Westen: Rund 13 Prozent der über 15-Jährigen kaufen in Wien und Niederösterreich entsprechende Artikel, in Salzburg, Tirol und Vorarlberg hingegen nur etwa vier Prozent.

Am beliebtesten sind mit Abstand Süßigkeiten: Rund drei Viertel der Halloween-Fans geben dafür Geld aus. Dekorationsgegenstände haben im Vergleich zum Vorjahr an Beliebtheit eingebüßt, werden aber noch immer von der Hälfte gekauft. Essbare Kürbisse (35 %), Kostüme (21 %), Scherzartikel (20 %), Lebensmittel (18 %) und Bastelmaterial (16 %) machen den Rest des gruseligen Umsatzes aus.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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