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De’Longhi Kaffeereport 2019

19.06.2019

Der diesjährige De’Longhi Kaffeereport wartet neben aktuellen Zahlen und Fakten mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die lebensverlängernde Wirkung von Kaffee auf.

Hinter den skandinavischen Ländern liegt Österreich mit seinem pro-Kopf-Konsum von Kaffee auf Rang 4 in Europa.

1. Zahlen & Fakten

Das Kaffee-Rekordjahr 2019

Weltweit steigt der Konsum von Kaffee immer weiter an. Für das Erntejahr 2018/19 prognostiziert die USDA (US Landwirtschaftsministerium) einen weltweiten Rekordkonsum von rund 163,6 Millionen Sack Kaffee à 60 kg. Das entspricht einem Jahresverbrauch an Kaffee von rd. 9,8 Milliarden kg weltweit. Die Europäische Union zählt dabei zu den größten Absatzmärkten des beliebten Getränks. 

Zukünftig werden die Österreicher noch mehr Kaffee konsumieren

In Österreich wird das mengenmäßige Marktvolumen im Jahr 2019 bei 65,9 Millionen kg liegen. Bis zum Jahr 2023 wird der österreichische Absatz laut Prognose auf 76,6 Millionen kg ansteigen. 

Herr und Frau Österreicher geben im Jahr rd. 110 EUR für Kaffee aus

Der jährliche Kaffeeumsatz beträgt in Österreich etwa 810 Mio. EUR. Das bedeutet, dass jeder Österreicher im Jahr 92,35 EUR für Kaffee ausgibt. Die Österreicher konsumieren über 7,3 kg Kaffee pro Jahr. Damit liegt Österreich an vierter Stelle im europäischen Spitzenfeld.

 

 2. Die Kaffee-Vorlieben der Österreicher

Immer mehr Österreicher verzichten beim Kaffeegenuss auf Zucker

Bereits 63 Prozent der ÖsterreicherInnen genießen ihren Kaffee ohne Zucker. Auf Milch verzichten hingegen nur 33 Prozent. Interessant aber vielleicht nicht verwunderlich – Männer verzichten lieber auf Milch, Frauen vermehrt auf Zucker. 

Die meisten Österreicher sind Kaffee-Genießer

49 Prozent aller Österreicher können ohne Kaffee nicht leben. Aber die größte Anzahl an Kaffee-Konsumenten hat sich dem Genuss verschrieben. 68 Prozent aller Österreicher genießen den Duft bereits während der Zubereitung und zelebrieren förmlich den Akt der Konsumation.

 Die Lieblings-Kaffees der Österreicher

70% der Österreicher bereiten mit den Kaffeevollautomaten Cappuccino zu, gefolgt von Latte Macchiato (49%) und Caffè Latte (43%). Technische Innovationen wie die Bedienung mittels App-Steuerung gewinnen an Bedeutung. Bereits ein Drittel der Befragten erachtet diese Funktion für interessant.

Österreicher sind beim Kaffeemaschinenkauf überaus markentreu

49% denken vor dem Kauf einer Kaffeemaschine bereits an eine bestimmte Marke, die sie auch tatsächlich erwerben. Lediglich 10% weichen beim Kauf von ihrem Markenfavoriten ab. Nur 6% erwerben Geräte, ohne eine bestimmte Herstellermarke im Kopf zu haben.

De’Longhi rangiert bei der Markenaffinität an erster Stelle.

In Österreich verfügt DeLonghi über den höchsten ungestützten Bekanntheitsgrad und mit 90 Prozent über den höchsten gestützten Bekanntheitsgrad bei Kaffeemaschinen. Michael Frank, österreichischer Geschäftsführer DeLonghi, macht aus dem Erfolgsrezept kein Geheimnis: „Wir versuchen einfach nur gut zu sein in dem was wir tun und wollen unseren Kunden alle Wünsche für eine perfekte Kaffeezubereitung erfüllen. Den Erfolg verdanken wir in erster Linie den Designern und Entwicklern. Sie verstehen die Wünsche der Konsumenten und kreieren daraus immer wieder neue Ideen und Produkte.“ Aber egal, welcher Kaffee bevorzugt wird. Wissenschaftlich ist bewiesen: Kaffee macht schlank, ist gesund und verlängert das Leben.

 

 3. Die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse über Kaffee

Frank Madeo, Professor für Molekulare Biowissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz ist einer der renommiertesten Altersforscher der Welt, der u.a. die Gesundheitseffekte von Kaffee wissenschaftlich dokumentiert hat. Ziel des Teams rund um Frank Madeo ist es, zu erforschen, wie die gesunde Lebensspanne verlängert werden kann. Wenn wir die molekularen Mechanismen des Alters besser verstehen, sind wir in der Lage unser Leben zu verlängern.“ Spermidin (z.B. durch Weizenkeimextrakte zugeführt) kurbelt, ähnlich wie Fastenprozesse, die gesundheitsfördernde Selbstreinigung an. Internationales Aufsehen erregte Madeo mit der Entdeckung, dass die natürliche Substanz Spermidin einen Zellreinigungsprozess, die Autophagie, auslöst. Diese Selbstreinigung wird auf natürlichen Weg durch Fasten erzielt. Aber selbst wenn man regelmäßig isst kann der Körper durch die Zufuhr von Spermidin seine Selbstreinigung ankurbeln und damit sein Leben verlängern. Diese Entdeckung wurde kürzlich durch die sogenannte „Bruneck Studie“ unterstützt, in der ein großes internationales Forscherteam mit Experten aus Innsbruck, Graz, London und Paris nachweisen konnte, dass Menschen, die sich spermidinreich ernähren im Schnitt 5 Jahre länger leben. Vollkornprodukte bzw. Weizenkeimextrakte, aber auch Käse und Soja weisen eine sehr hohe Spermidinkonzentration auf. „Die vermehrte Aufnahme von Spermidin signalisiert der Zelle, den Selbstreinigungsprozess zu starten und schützt damit vor Ablagerungen und vorzeitiger Alterung“, so Madeo.

Kaffee verlängert die Gesundheitsspanne

Aber auch Kaffee wirkt als „Caloric Restriction Mimetikum“, denn es gibt erste Hinweise, dass auch Kaffee den Alterungsprozess der Zellen verlangsamt kann. In Versuchen wurde nachgewiesen, dass dieser Effekt unabhängig von Koffein ist. Welche Kaffeebestandteile exakt ausschlaggebend sind ist bis dato noch nicht bekannt, Kandidaten wären Gerbsäuren und Polyphenole. Dies mag der Grund dafür sein, dass Kaffee in Versuchen protektiv gegen Lebererkrankungen wirkt sowie in mehreren Humanstudien als Schlankmacher aufgefallen ist. Mehrere Studien belegen des Weiteren einen positiven Effekt auf die Darmgesundheit.

Kaffee reduziert das Diabetes-Risiko

„Eine Vielzahl an Studien hat gezeigt, dass Kaffeekonsum mit einer geringeren Diabetes-Wahrscheinlichkeit verknüpft ist“, so Madeo. So wurden in einer Studie die Teilnehmer aufgefordert täglich eine Tasse mehr Kaffee als bisher zu trinken. Nach vier Jahren sank ihr Risiko an Diabetes zu erkranken signifikant. Eine andere Gruppe musste täglich eine Tasse weniger trinken – ihr Diabetesrisiko erhöhte sich deutlich.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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