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Bardia Monshi, Leiter des Instituts für Vitalpsychologie, Elke Wilgmann, Vorstand Billa, Robert Nagele, Billa-Vorstandssprecher , Stefan Schiel, Managing Director marketmind

Der Billa Österreich Report 2020: Österreich ist gut drauf!

12.02.2020

Der Billa Österreich Report 2020 ist die größte Studie, die bisher zu den Themen „Wohlfühlen“ und „Zufriedenheit“ durchgeführt wurde. Sie zeigt erstmals in großem Umfang auf, was Menschen zwischen Bodensee und Neusiedlersee fühlen, denken, tun – wie es ihnen geht.

Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut marketmind hat dafür im Auftrag von Billa 5.000 Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 65 Jahren in Österreich online befragt, die Ergebnisse analysiert und erstmals den Billa Wohlfühl-Index errechnet. „Mit dem Österreich Report wollten wir erfahren, wie es den Österreicherinnen und Österreichern geht, wie sie sich fühlen, wie zufrieden sie sind, wie die Stimmung in unserem Land ist. Seit 66 Jahren gehört Billa zu Österreich. In all den Jahren haben wir zugehört, das Leben der Menschen und ihre individuellen Bedürfnisse beobachtet und daraus viel gelernt. Jetzt haben wir vieles schwarz auf weiß und können in Zukunft noch besser auf die Wünsche unserer Kundinnen und Kunden eingehen und ihnen ein noch volleres Leben ermöglichen“, so Robert Nagele, Billa Vorstandssprecher über den
Grund für die Studie.

Lebenssinn und Werte haben größten Einfluss

Die Wohlfühllage in Österreich ist eine positive. Zu diesem Ergebnis kommt der Billa Wohlfühl-Index, der mit Hilfe eines statistischen Modells unter Einbeziehung der Einflussstärken aus unterschiedlichen Lebensbereichen errechnet wurde. Auf einer Punkteskala von 100 erreicht er einen Wert von 64,4 Punkten. Den größten Einfluss auf diesen Index haben Lebenssinn und Werte. „Ohne Sinn kein echter Gewinn! Wie kommen wir nun aber zu einem Lebenssinn? Den Sinn eines geschriebenen Wortes verstehen wir, wenn jeder Buchstabe seine Form und seinen Platz gefunden hat und all die Buchstaben in ihrem Zusammenhang begriffen werden. Im Leben eines Menschen ist es genau so: Wir alle wollen dem Leben eine persönliche Form und Bedeutung verleihen, in dem wir an unseren Aufgaben wachsen und unseren Platz finden“, bestätigt der Psychologe Bardia Monshi, Leiter des Instituts für Vitalpsychologie, die Bedeutung des Lebenssinns.
Aber auch Gesundheit, Alltagstätigkeiten, der Job sowie Partnerschaft und Familie prägen diesen Wert. Aufholbedarf gibt es bei Ausbildung und Ernährung – hier liegen die Werte am unteren Ende der Skala. 

Wohlfühlen steigt mit dem Alter

Menschen zwischen 50 und 65 Jahren zählen zu den „Wohlfühl“-Siegern in Österreich: Von 100 möglichen Punkten erreichen sie 67,3. Die Jungen – 18- bis 25-Jährige – kommen lediglich auf 62,5 Punkte. In einer ähnlichen Dimension liegt der Index im Vergleich von Ost- und Westösterreich: In Tirol fühlen sich die Menschen mit 67 Index-Punkten besonders wohl, während in Wien mit nur 61 Index-Punkten die geringste Lebenszufriedenheit vorliegt.

Kinder machen glücklich

Zwei, drei oder mehr Kinder machen glücklicher als nur eins oder gar keines. So weisen Familien mit zwei Kindern 67 Punkte auf dem Wohlfühl-Index auf, kinderlose Paare oder Singles nur 62,4 Punkte. Wer ohne Kinder und auch ohne Partner lebt, fällt sogar auf 60 Punkte ab.

Bildung und sicherer Job schaffen mehr Wohlbefinden

Das Sprichwort „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“ trifft laut Billa Österreich Report 2020 auf das Wohlfühlen nicht zu: Menschen mit Matura oder höherer Ausbildung erreichen 65,9 Punkte, ihre Mitmenschen ohne Matura liegen mit 63,7 Index-Punkten dahinter. Einen wesentlichen Einfluss auf das Wohlbefinden hat eine regelmäßige Beschäftigung – also der Job oder entsprechende Freizeitaktivitäten. Vergleicht man unterschiedliche Berufsgruppen so führen die Beamten den Wohlfühl-Index mit 70,5 Punkten an, gefolgt von Selbstständigen mit 66,3 Punkten fast
gleichauf mit Pensionisten mit 66,4 Punkten. Wenig überraschend: Schlusslicht sind arbeitslose bzw. arbeitssuchende Menschen mit 49 Punkten.

Hier lebt es sich gut: Tirol, Klagenfurt, Wien-Hietzing

Österreich ist gesamt gesehen ein Land zum Wohlfühlen (64,4 Punkte). In manchen Bundesländern ist der Wohlfühlfaktor besonders hoch und dazu zählen Tirol (66,9 Punkte), Steiermark (66,2) und Salzburg (65,8 Punkte). Schlusslicht ist Wien mit 61,2 Punkten. Beim Städteranking (Durchschnittspunkte 64,4) hat Klagenfurt mit 65,4 Punkten die Nase vorne, dicht gefolgt von Innsbruck mit 65,3 Punkten und Graz mit 64,4 Punkten. Wien liegt mit 61,2 Punkten an vorletzter Stelle – ganz knapp vor St. Pölten (61,1 Punkte). Innerhalb Wiens liegen die 23 Bezirke sehr knapp beisammen: Angeführt wird das Bezirksranking von Wien-Hietzing mit 62,4 Punkten. Schlusslicht ist hier der 20. Wiener Gemeindebezirk Brigittenau mit 60,9 Punkten.

Wichtig fürs Wohlbefinden: Liebe und Partnerschaft

Den größten Einfluss auf das Wohlbefinden der Österreicher haben Liebe und Partnerschaft. Beim Ranking kommt es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Bundesländern Burgenland (68,9 Punkte), Salzburg (68,6 Punkte) und Niederösterreich (68,5 Punkte). Die Schlusslichter in Sachen Wohlfühlen bei Liebe und Partnerschaft sind Vorarlberg (63,1 Punkte) und Wien (61,6 Punkte).

Die Vorsätze für mehr Wohlbefinden: von allem mehr

Um das persönliche Wohlbefinden zu steigern, gibt es unterschiedliche Wege. Die Mehrheit der Befragten – 67 Prozent – setzen dabei auf mehr Gesundheit und körperliche Fitness und wollen in diesem Bereich Verbesserungen herbeiführen. Ein großer Anteil – 64 Prozent – sieht seine Chancen für mehr Wohlbefinden, wenn er sich bei der Liebe mehr anstrengt. In einer erfüllten Freizeit sehen 63 Prozent den Weg zum Ziel. „Wenn da nicht dieses Monster im Weg wäre: der innere Schweinhund. Immerhin werden 74 Prozent jener Personen, die bei der körperlichen Fitness ansetzen, vom inneren Schweinehund eingeholt und kämpfen vergeblich gegen ihn an“, so Stefan Schiel, Managing Director marketmind.

Das kleine Glück liegt im Alltag

Damit die Momente des Wohlfühlens im Alltag so oft wie möglich erlebt werden, gehen die Österreicher ihren beliebtesten Alltagsbeschäftigungen nach: dem Kochen und dem Einkaufen von Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs. 58 Prozent nennen „Kochen“ und 55 Prozent „Einkaufen“ als Quelle der Alltagsfreude. Dass Männer lieber einkaufen gehen (56 Prozent) als Frauen (54 Prozent), ist ein Studienergebnis, das überrascht, denn: „Als Lebensmittelhändler kennen wir natürlich unsere Kundinnen und Kunden und wissen, dass in unseren Filialen rund zwei Drittel Frauen und rund ein Drittel Männer den Einkauf erledigen. Für uns sind ohnehin alle Kunden – ob Männer oder Frauen – die Nummer Eins und sie alle motivieren uns tagtäglich in unserem Tun, um sie in allen Bereichen des Alltags bestmöglich zu unterstützen – sei es durch unser Service, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vor allem durch unsere Produkte“, so Elke Wilgmann, Billa Vorstand. Allen gemeinsam ist die unbeliebteste Alltagsbeschäftigung: in einer Warteschlange stehen. Ein Ergebnis, das wenig überrascht. Und auch hier hat Billa eine Antwort: „In der Billa Filiale im Euro Plaza in Wien bieten wir mit Scan & Go die Möglichkeit, den Einkauf ohne Anstellen an der Kasse durchzuführen – mit dem Smartphone Strichcode des Produkts scannen und per Kreditkarte bezahlen. Diese Innovation befindet sich nun in einer Beobachtungsphase“, so Robert Nagele und ergänzt: „Ohne Warteschlange geht es natürlich auch mit unserem Click & Collect Angebot und mit dem Billa Online Shop.“

Die Lieblingsbeschäftigungen „Kochen“ und „Einkaufen“ gehen Hand in Hand mit dem Genuss, dem sich die Österreicher gerne hingeben: 87 Prozent achten darauf, dass der Kühlschrank immer gut gefüllt ist. 84 Prozent gönnen sich zwischendurch einen Snack oder ein „Glaserl“. 82 Prozent legen Wert auf gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie und 81 Prozent auf geselliges Beisammensein mit Freunden.

Weitere Informationen finden Sie unter billa.at/oesterreich-report.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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