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Rebel Meat mit seinem innovativen Burger-Konzept gewann den ersten Durchgang des FAB Accelerators im Vorjahr. Das Produkt steht kurz vor der Einlistung bei Metro. Wer möchte diesem Beispiel folgen?

Der FAB Startup-Accelerator geht in die 2. Runde

28.10.2019

Innovative Start-Ups aus dem Food & Beverage-Bereich werden dabei über die Dauer von sechs Monaten bei der Entwicklung ihrer Konzepte und Produkte unterstützt und auf ihrem Weg zu Marktreife zu begleitet. Den ersten FAB Accelerator hat im vergangenen Juni das Wiener Start-Up Rebel Meat gewonnen. Für dessen „umweltfreundlichere Burger mit weniger Fleisch und herzhaften Pilzen“ läuft aktuell der Listungsprozess bei Metro.

Der FAB Accelerator ist so konzipiert, dass wissenschaftliche Forschung und wirtschaftliches Praxis-Know How Hand-in-Hand gehen; d.h. innerhalb von sechs Monaten werden die verschiedensten für Jungunternehmer notwendigen Geschäftsfelder abgedeckt, die von den wirtschaftlichen Grundlagen bis zur praktischen Umsetzung, dem Erlernen von Vertriebs-Know-how bis zur Testlistung des Produkts in einem Metro Großmarkt reichen. Gleichzeitig fungieren Vertreter von Metro , Herd und der Modul University Vienna als Mentoren und helfen dabei, Beziehungen im Großhandel, Logistik, Produktion und Universitäten aufzubauen.
Voraussetzung für die Teilnahme am FAB Accelerator ist auch bei der 2. Runde, dass die Start-Ups ihr Kerngeschäft in den Bereichen innovative Food & Beverage-Konzepte und/oder -Produkte haben. Sie sollten bereits über ein eigenständiges und innovatives Produkt oder Konzept verfügen. Ein Businessplan ist nicht Voraussetzung.
Metro Österreich CEO Xavier Plotitza: „Der FAB Accelerator ist ein innovatives Projekt, in dem ein großes Corporate (Metro), ein Start-Up (Herd) und eine Universität gemeinsame Sache machen, Expertisen bündeln und somit ein fruchtbares Umfeld für Innovationen im Food & Beverage Bereich hervorbringen. Wir verstehen uns als Coaches und Mentoren in den verschiedensten für ein Unternehmen wichtigen Bereichen, wollen ihnen mit diesem Programm einen gelungenen Start ins Wirtschaftsleben ermöglichen und sie dabei unterstützen, ihre mit Leidenschaft hergestellten Produkte an die Kunden
von morgen zu bringen."
Marko Ertl, Co-Founder von Herd Open Kitchen: „Unser Ziel ist es, die Helden der Küche zu feiern und zu fördern. Durch den FAB Accelerator kommen wir diesem Ziel einen großen Schritt näher, da viele Neugründer Produzenten mit einer großen Leidenschaft für ihr Produkt sind, aber oft zu wenig Know How im Bereich Vermarktung und Markteinstieg haben. Durch die Kooperation mit Metro und der Modul University schließen wir diese Lücke.“
Nikolaus Munaretto, Curator MU Startup Hub: „Wir verstehen uns als Ökosystem und Spielwiese für innovative Konzepte rund um die Themen Food & Beverage sowie Tourismus. Die Idee zum FAB Accelerator wurde aus den vielen persönlichen Erfahrungen mit jungen Gründerinnen und Gründern geboren, die wir im Laufe unserer Tätigkeiten des MU Startup Hub‘s begleiten durften. Es gibt unglaublich viele innovative Konzepte und Ansätze in Österreich, allerdings scheitern viele schon in den Anfängen an den Business Fundamentals. Mit Metro und Herd haben wir es geschafft, die Eintrittsschwelle für innovative Food & Beverage Startups zu senken und können gleichzeitig die etlichen Synergien zwischen Praxis und Forschung fördern.“

Programmstart: 7. Jänner 2020

Laufzeit: 6 Monate

Bewerbungszeitraum: ab sofort bis 22. November 2019

Bewerbungsmodalitäten unter: https://www.mustartuphub.com/fab-accelerator/

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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