Direkt zum Inhalt

Deutscher Dosenpfandkrimi

14.07.2004

Die Entscheidung von Bund und Ländern über eine Neuregelung des Dosenpfandes in Deutschland ist aufgeschoben, hat aber damit neue Warnungen vor einer Pfandeinführung auch für Fruchtsäfte ausgelöst. Der Bundesrat verwies am Freitag den von Bund und etlichen Länderregierungen für kompromissfähig gehaltenen bayerischen Änderungsantrag zur Pfandneuregelung ohne Beratung in die Ausschüsse. Er vertagte damit unmittelbar vor seiner Sommerpause den nötigen Beschluss auf den Herbst.

Andeutungen des deutschen Umweltministers Jürgen Trittin (Grüne) zufolge ist ohne jede Rechtsänderung Anfang nächsten Jahres mit einer Einbeziehung von Fruchtsäften und vielleicht auch Wein in die Pfandpflicht für Einwegverpackungen zu rechnen. Bayerns Staatskanzleichef Erwin Huber (CSU) und der schleswig-holsteinische Umweltminister Klaus Müller (Grüne) erklärten übereinstimmend, ein solcher Schritt sei unwahrscheinlich.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Hofer spendet 4.000 Euro in Form von Warengutscheinen an die Gesellschaft Österreichischer Kinderdörfer.
Handel
25.09.2020

In den Einrichtungen der Österreichischen Kinderdörfer finden Kinder und Jugendliche aus zerrütteten Familienverhältnissen Zuwendung, Unterstützung, Sicherheit und Förderung. Da die gemeinnützige ...

Personalia
24.09.2020

Seit Monatsbeginn leitet Herbert Bauer (40) als General Manager die Geschäfte von Coca-Cola HBC Österreich.

Industrie
24.09.2020

Qualität und Nachhaltigkeit stehen beim Kaffee-Konsum der Österreicher:innen hoch im Kurs. Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, bietet die österreichische Kaffeemarke J. Hornig seinen Kund: ...

Im Vergleich zu den Umfrageterminen März und April mitten im Lockdown haben sich die Konsumenten an die "neue Normalität" gewöhnt. Sicherheitsmaßnahmen wie verpflichtende Nase-Mund-Masken werden begrüßt.
Thema
23.09.2020

Covid-19 hat unser Leben total verändert. So auch unser Einkaufsverhalten. Offerista Group Austria hat in einer aktuellen Erhebung das „Kaufverhalten im Wandel“ unter die Lupe genommen. Die ...

Eine gesetzliche Verpflichtung zu "Maskenpausen" brächte den Arbeitnehmern keinen Benefit, der Arbeitgeberseite alleine im Lebensmittelhandel aber Zusatzkosten von 20 Mio. Euro pro Jahr, argumentiert Handelsobmann Rainer Trefelik.
Handel
23.09.2020

Handelsobmann Trefelik ist gegen verpflichtende Maskenpausen: "Die funktionieren in der betrieblichen Praxis auch ohne gesetzliches Korsett“

Werbung