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Deutscher Dosenpfandkrimi

14.07.2004

Die Entscheidung von Bund und Ländern über eine Neuregelung des Dosenpfandes in Deutschland ist aufgeschoben, hat aber damit neue Warnungen vor einer Pfandeinführung auch für Fruchtsäfte ausgelöst. Der Bundesrat verwies am Freitag den von Bund und etlichen Länderregierungen für kompromissfähig gehaltenen bayerischen Änderungsantrag zur Pfandneuregelung ohne Beratung in die Ausschüsse. Er vertagte damit unmittelbar vor seiner Sommerpause den nötigen Beschluss auf den Herbst.

Andeutungen des deutschen Umweltministers Jürgen Trittin (Grüne) zufolge ist ohne jede Rechtsänderung Anfang nächsten Jahres mit einer Einbeziehung von Fruchtsäften und vielleicht auch Wein in die Pfandpflicht für Einwegverpackungen zu rechnen. Bayerns Staatskanzleichef Erwin Huber (CSU) und der schleswig-holsteinische Umweltminister Klaus Müller (Grüne) erklärten übereinstimmend, ein solcher Schritt sei unwahrscheinlich.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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