Direkt zum Inhalt

Die Eisvorlieben der Österreicher

23.07.2018

Es ist Bewegung in die Eisgewohnheiten der Österreicher gekommen. Die altbewährten Eissorten-Klassiker Vanille, Schokolade und Erdbeere stehen jetzt nicht mehr ganz oben auf der Beliebtheitsskala.

Die Sommermonate sind auch die Zeit, wenn die Schlangen vor den Eissalons länger werden und wir gemütlich mit einem Eis in der Hand durch die Straßen schlendern. Das digitale Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com hat jetzt im Rahmen einer repräsentativen Befragung herausgefunden, wie wir Österreicher unser Eis am liebsten essen. Fest steht, dass sich hierzulande Eis im Staniztel großer Beliebtheit erfreut. Denn 28 Prozent geben an, zumindest einmal pro Woche Eis aus der Tüte zu essen. Den Papp-Becher zum Mitnehmen wählen im Vergleich dazu nur 13 Prozent. Das Beantwortet gleichzeitig die Frage im Rennen „Stanitzel vs. Becher“. 7 Prozent können dem wöchentlichen Besuch des Eissalons nicht widerstehen. Was die Portionsgröße anbelangt halten sich die befragten Frauen eher zurück. Der Großteil unter ihnen begnügt sich mit zwei Eiskugeln (60%), nur ein Viertel würde drei oder mehr Kugeln bestellen. Männer bevorzugen größere Portionen, für sie gehören mindestens drei Kugeln ins Stanitzel (45%).

Der Inhalt von Stanitzel, Eisbecher & Co

Erfrischendes Fruchteis oder doch lieber die cremige Variante? Knapp 4 von 10 haben keine klare Präferenz, ob Milcheis oder fruchtige Sorten, wie Erdbeere oder Zitrone. Die unter 20-Jährigen hingegen favorisieren klar Milcheis (44% vs. 25% in der Generation 60 plus). Im Allgemeinen rangierte das allseits beliebte „Vanille-Schoko-Erdbeer“-Trio ganz oben in der Hitliste der beliebtesten Eissorten, das hat sich mittlerweile geändert: Platz 1 belegt mittlerweile Stracciatella mit 35 Prozent, gefolgt von Vanille (34%) und Haselnuss (33%). Dahinter reihen sich Pistazie, Erdbeere und Schokolade ein. Auch hier gibt es einen Unterschied zwischen den Geschlechtern. Während Männer noch immer auf die Klassiker setzen, scheinen Frauen vor allem bei der Sorte Haselnuss auf den Geschmack gekommen zu sein.

Unterschiede zwischen den Geschlechtern

Was die Deko anbelangt, die ebenfalls ein Drittel der Frauen bevorzugen (25% der Männer) zählen im Eissalon Waffeln (57%), Schlagobers (51%) und Schokosauce (29%) zu den Must Haves (4. Platz: Nuss- oder Kirschdekoration).  Eisvariationen mit Mehrwert dürften generell etwas „weiblicher“ sein. So voten 63 Prozent der weiblichen Eisgenießer, aber „lediglich“ 53 Prozent der Männer für Kreationen wie Bananen Split & Co. Zu den Favoriten im Salon gehören aber ganz klar Eisbecher wie  „à la Coupe Dänemark“ und „Bananen Split“ (58%). Im Vergleich dazu wollen lediglich 28 Prozent ihren Eisbecher selbst zusammenstellen. Egal ob Mann oder Frau, der Hauptgrund, warum wir im Sommer Eis schlemmen ist, weil es einfach so gut schmeckt (64%). Nur 4 von 10 erfrischt es an heißen Sommertagen und für 35 Prozent passt es gut zu einem gemütlichen Spaziergang an warmen Tagen.

 

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Markenartikel
14.02.2019

Die Einführung des Eis-Sortiments unter Ferreros Schokoladenmarke Kinder ist das Ergebnis einer Kooperations-Premiere 2018 zwischen Ferrero und ...

Thema
08.10.2018

Marketagent.com veröffentlichte das große Markenranking „Close To Me“. Eines steht fest der Lebensmittelhandel schwirrt in den Köpfen der Österreicher.

Das Datenvolumen wird immer größer - was damit aber nicht abgedeckt wird, ist die Frage nach dem "Warum"
Thema
04.12.2017

Um langfristig erfolgreich zu sein, braucht ein Unternehmen die richtige Positionierung. Die Markt- und Meinungsforschung kann dabei helfen. Das gilt für große Unternehmen und KMU gleichermaßen. ...

Nur knapp 51 Prozent der Jugendlichen sehen Bargeld noch als gängiges Zahlungsmittel
Thema
04.10.2017

Der Jugend Trend Monitor 2017 zeigt, dass bei Jugendlichen das Bargeld eine immer geringere Rolle spielt. Fast 30 Prozent setzen bereits verstärkt auf die Bankomat- oder Kreditkarte.

Thema
20.09.2017

Marketagent.com geht in die nächste Runde und zwar mit einem „Gender & Youth Special“, das die unterschiedlichen Markenansichten von Herrn und Frau Österreicher unter die Lupe nimmt.

Werbung