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Häufiges und gründliches Händewaschen bietet einen bestmöglichen Schutz. Bei Risikogruppen innerhalb des Personals hilft nur, den Kundenkontakt zu minimieren oder ganz zu verhindern.

Die LEH-Mitarbeiter werden geschützt

17.03.2020

Solange die Lokale geschlossen bleiben muss der LEH ein zusätzliches Warenvolumen von +20-30% bewältigen - täglich. Umso wichtiger ist es, für einen funktionierenden Ablauf die eigenen Mitarbeiter bestmöglich zu schützen.

Gegessen muss immer werden. Und wenn die Gasthäuser geschlossen bleiben bleibt den Konsumenten nur die Selbstversorgung - mit Frischware, Konserven und Tiefkühlprodukten (wie man an den sich rasch leerenden Vitrinen der Fertig- und Halbfertigprodukte täglich sehen kann). Dieser Druck liegt nun ausschließlich auf den Schultern des Lebensmitteleinzelhandels. Die Mitarbeiter tun ihr Bestes, den erhöhten Arbeitsaufwand zu schaffen - doch das Personal fehlt schon jetzt an allen Ecken und Enden. Umso wichtiger ist daher, die eigenen Mitarbeiter so gut als möglich vor Ansteckung zu schützen.

Schutz, wo nötig

Alle Handelsketten stellen für ihre Mitarbeiter Handschuhe und Desinfektionsmittel bereit. Zudem werden kritische Bereiche regelmäßig desinfiziert und die Mitarbeiter dazu angehalten, sich häufig und gründlich die Hände zu waschen.

Besonders schutzbedürftige Mitarbeiter

Speziell im Fall von älteren oder schwangeren MitarbeiterInnen gibt es andere Vorgehensweisen: Im Fall von Schwangerschaften bleibt nur, die Mitarbeiterin per sofort frei zu stellen und nach Hause zu schicken. Bei älteren Mitarbeitern kann und soll der direkte Kundenkontakt so weit als möglich reduziert werden. Das kann den Einsatz im Filiallager bedeuten, zumindest aber Regalbetreuung statt Kassendienst - Spar hat bspw. seine Marktleiter angewiesen, möglichst die jüngeren Mitarbeiter an die Kassen zu setzen.

Was, wenn einer krank wird?

Je weiter sich das Coronavirus verbreitet, desto größer wird auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich Filialmitarbeiter infizieren. Was dann? Aufgrund der Versorgungsaufgabe der Supermärkte kommt eine Schließung des Geschäfts kaum in Frage. In einem derartigen Fall wird z. B. bei Rewe die Filiale desinfiziert, das Personal ausgetauscht und der Betrieb weiter geführt.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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