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Martin Engelmann, Vorsitzender der dm Geschäftsführung, und Manfred Kühner, Stv. Vorsitzender der dm Geschäftsführung (v.r.).

dm baut Marktführerschaft mit Umsatzplus aus

25.10.2019

Mit 965 Millionen Euro Umsatz - einem Plus von 4,6 Prozent - bei konstanter Filialzahl baut der Drogeriemarkt seine Spitzenstellung weiter aus

Mit einem Umsatzplus von 4,6 Prozent auf 965 Mio. Euro Umsatz blickt dm drogerie markt in Österreich auf ein hervorragendes Geschäftsjahr 2018/2019 (1. Oktober 2018 bis 30. September 2019) zurück. Wie bereits in den Vorjahren liegt dieser Zugewinn deutlich über dem des übrigen Drogeriefachhandels und des Lebensmittelhandels (Nielsen Handelspanel), wodurch dm seine Position als Marktführer weiter ausbauen konnte. Besonders erfreulich ist, dass diese Umsatzentwicklung bei praktisch konstanter Filialanzahl erzielt werden konnte (zum Stichtag minus 1 auf 388 Standorte). 160 neue Arbeitsplätze wurden in Österreich geschaffen (von 6.828 auf 6.988 Mitarbeiter). Eine Investitionssumme von 25 Mio. Euro wurde in die Hand genommen, um 35 Filialen zu erneuern und Prozessverbesserungen sowie neue Technologien zu implementieren.

„Dieses höchst erfreuliche Ergebnis ist die Folge eines permanenten Erneuerungsprozesses in allen Bereichen unserer Wirtschaftsgemeinschaft – mit der Zielsetzung für jeden Mitarbeiter, nicht nur die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen, sondern diese mit neuen Ideen, Angeboten und Serviceleistungen immer wieder aufs Neue zu begeistern“, ist Martin Engelmann, Vorsitzender der dm Geschäftsführung, stolz auf diese Gemeinschaftsleistung.

Stockerlplatz unter Österreichs beliebtesten Marken

Bei seinen Kunden ist dm drogerie markt beliebter denn je, wie eine Erhebung von Marketagent.com zeigt: Der Marktforscher schickt in seinem Smartphone-Tool BRAND.Swipe rund 1.050 Marken ins Rennen um die beliebtesten Brands des Landes. Bei der Erhebung im April 2019 wählten die Konsumenten dm drogerie markt auf Platz 3 aller Marken und damit zum beliebtesten Händler Österreichs.
Auch bei der Kundenzufriedenheit spielt dm drogerie markt vorne mit: Die Gesellschaft für Verbraucherstudien holte für den „Branchenmonitor Kundenzufriedenheit 2019“ mehr als 340.000 Kundenmeinungen ein. Unter insgesamt 1.802 Unternehmen erzielte dm quer über alle Branchen hinweg den hervorragenden 5. Platz.
Weiter aufwärts geht es auch beim Store Equity Index (SEI) des Marktforschers Nielsen: dm drogerie markt konnte seine Nummer-eins-Position ausbauen und sich auf den Rekordwert von 4,8 steigern (Quelle: Shopper Trends Report 2018-2019) – alle SEI-Werte über 3 zeichnen „sehr starke Marken“ aus.
In allen Umfragen punktet dm – branchengemäß – ganz besonders bei den Frauen. Auffällig ist die hohe Zustimmung in den jungen Zielgruppen: Gerade hier setzte die dm Kommunikation im letzten Jahr mit der Beauty Convention GLOW by dm, mit Influencer-Kooperationen und mit einem starken Auftritt in den Sozialen Medien einen kräftigen Schwerpunkt.

Kräftiges Wachstum in den Verbundenen Ländern des Teilkonzerns

Auch im gesamten Teilkonzern Österreich/CEE konnte dm weiter an Strahlkraft zulegen: Mit einem Plus von 9 Prozent kletterte der Umsatz auf 2.828 Mio. Euro (nicht wechselkursbereinigt; wechselkursbereinigt auf 2.814 Mio. Euro, +9,4 Prozent). Das starke Wachstum ging einher mit der Schaffung von 1.006 neuen Arbeitsplätzen: Aktuell arbeiten 21.407 Menschen an 1.671 Standorten (+ 61) in Österreich, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Rumänien, Bulgarien, Nordmazedonien und Italien. In die Erneuerung und Erweiterung des Filialnetzes, neue Technologien und Prozessverbesserungen wurden rund 100 Mio. Euro investiert.

Gemeinsam mit dm Deutschland wurde ein Umsatz von 11.195 Mio. Euro erwirtschaftet (+ 4,6 Prozent). Europaweit sind 62.061 Menschen Teil der Wirtschaftsgemeinschaft dm. In 13 Ländern ist dm mit 3.668 Filialen präsent (+ 102 Standorte, + 2,9 Prozent).

Nachhaltige Alternativen im Sortiment ausgebaut

Vorbildlich im Umfeld zu wirken und verantwortungsvoll zu handeln ist eines der Leitprinzipien von dm drogerie markt, welches viele Kunden mit dem Unternehmen verbindet. Ein besonderer Fokus lag im vergangenen Geschäftsjahr daher auf dem Ausbau umweltfreundlicher Innovationen im rund 13.000 Artikel fassenden dm Sortiment – von nachhaltiger Monatshygiene über aluminium- und plastikfreie Kaffeekapseln und CO2-Zylinder zur Einsparung von Wasserflaschen bis zu Bienenwachstüchern als Alternative zu Plastik- oder sonstigen Wegwerf-Verpackungen für Lebensmittel. Im dm friseurstudio setzt die natürliche, haarschonende Whittemore House Hair PaintTM mit speziellen Zuckerkristallmolekülen neue Maßstäbe beim Blondieren. Weiterhin werden Produkte mit ökologischem Mehrwert am Regal durch grüne Etiketten hervorgehoben.

In der Ernährung und Ernährungsberatung setzte dm einen Schwerpunkt mit dem Ausbau des Sortiments und der Entwicklung neuer Servicekonzepte – so gibt es in ausgewählten Filialen eigene Beratungszonen mit Verkostungsmöglichkeit, bei denen die drogistische Kompetenz im Vordergrund steht. Über ein völlig neues Angebot verfügen rund 160 dm Filialen mit Schwerpunktsortiment Kinder: Der Sortimentsbereich wurde eigens für Kinder zwischen drei und zwölf Jahren entwickelt. Mehr Auswahl gibt es auch bei Spezialnahrung für Sportler, etwa durch Protein-Pulver und -riegel in Bio-Qualität. Vor Kurzem wurde zudem das gesamte Teesortiment auf bio umgestellt.

dm war auch der erste Händler, der in Österreich die soziale Marke „share“ ins Sortiment aufnahm: Seit August können dm Kunden mit ihrem Einkauf von „share“-Produkten fair und nachhaltig handeln. Denn das Konzept des „sozialen Konsums“ verhilft bedürftigen Menschen zu Hygieneprodukten, Trinkwasser und Nahrung – mit jedem gekauften „share“-Produkt wird ein gleichwertiges Produkt oder ein Service dort zur Verfügung gestellt, wo es Menschen am Nötigsten fehlt.

„Grüne“ Innovationen bei den dm Marken

Parallel zur Listung von Markenartikeln nach Aspekten der Nachhaltigkeit setzt dm auch im Sortiment der Eigenmarken zahlreiche Akzente quer durch alle Warenbereiche: feuchte Toilettenpapiere von Sanft&Sicher, die aus natürlichen Fasern ohne chemische Binder oder Kunststoffanteile hergestellt und daher zu 100 Prozent biologisch abbaubar sind, eine plastikfreie Holzzahnbürste von alverde Naturkosmetik, die zu 100 Prozent aus nachwachsenden, natürlichen Ressourcen besteht, oder feste Shampoos von alverde Naturkosmetik in plastikfreier Verpackung sind Beispiele für zahlreiche „grüne“ Innovationen bei den beliebten dm Marken. Das Sortiment von dmBio wurde um eine Glutenfrei-Linie erweitert, um auch Menschen mit Glutenunverträglichkeit Bio-Qualität zugänglich zu machen.

Für die männliche Zielgruppe entwickelte dm drogerie markt im Frühjahr ein völlig neues Konzept: Seinz. Die Premiummarke mit Produkten im Bereich Pflege, Rasur und Styling punktet neben der optischen Inszenierung der Produkte auch mit nachhaltigen Aspekten: Viele Verpackungen sind aus Recycling-Materialien, z.B. die schwarzen Shampoo- und Duschflaschen mit 97 Prozent Rezyklatanteil. Ein Teil des Umsatzes fließt in das Projekt „Plastic Bank“ – die Organisation bekämpft Armut und Umweltbelastung in Entwicklungs- und Schwellenländern, indem die Menschen gesammelten Plastikmüll gegen Bargeld, Nahrung, Bildungsgutscheine und kostenlosen Internetzugang eintauschen können.

Einen großen Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft setzte dm im Herbst 2018 mit der Einführung von Nachfüllstationen für Bio-Waschmittel und Bio-Geschirrspülmittel in zwölf Filialen in ganz Österreich. Der auf ein Jahr angelegte Testbetrieb wurde im April 2019 auf 24 Standorte ausgeweitet, um noch mehr dm Kunden zu erreichen. Auch im neuen Geschäftsjahr wird der Ausbau fortgesetzt: Geplant sind 25 zusätzliche Standorte, womit mehr als 10 Prozent der österreichischen dm Filialen mit einer Nachfüllstation ausgestattet sein werden. Mit der Slowakei, Tschechien und Rumänien haben bereits drei weitere dm Länder das Testkonzept übernommen.

Innovationen für Nachhaltigkeit

Oft sind es die kleinen Dinge, die in Summe einen großen Unterschied machen können. So auch bei den neuen LED-Strahlern in den Filialen in Österreich und den Verbundenen Ländern: Das neu entwickelte „LED-Retrofit“-Modul spart nicht nur rund 45 Prozent Energie im Vergleich zu herkömmlichen Strahlern, sondern glänzt auch durch die Wiederverwertung vieler Teile, wenn der Leuchtkörper ausgetauscht werden muss. Mehr als 16.000 Einbaustrahler wurden mittlerweile umgerüstet. Die Innovation wurde im Dezember 2018 mit dem Green & Blue Building Award ausgezeichnet.

Ein weiterer Meilenstein wurde Mitte Juni dieses Jahres am Dach des dm Verteilzentrums in Enns gesetzt, welches heuer sein 30-jähriges Bestehen feierte: Auf 60 Prozent der 10.000 m2 großen Dachfläche wurde eine Fotovoltaikanlage errichtet. Der gewonnene Solarstrom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Seit der Inbetriebnahme im Juni konnten damit mehr als 150 Tonnen CO2 eingespart werden, was 1 Million gefahrenen Pkw-Kilometern entspricht.

Beliebtester Arbeitgeber in der Branchenwertung LH/DFH

Nachhaltigkeit und wechselseitiges Verantwortungsbewusstsein im Miteinander wird auch an den Maßnahmen sichtbar, die dm für seine Mitarbeiter entwickelt und umsetzt. Seien es familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, Führungspositionen in Teilzeit oder vielfältige Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Weiterbildung: Für seine Mitarbeiter schafft dm Rahmenbedingungen, in denen jeder Einzelne verantwortungsvoll handeln und sich eigeninitiativ in die Arbeitsgemeinschaft dm einbringen kann.

Dass dies gelingt, zeigt unter anderem die Top-Platzierung unter Österreichs beliebtesten Arbeitgebern: In einer breit angelegten Umfrage des Wirtschaftsmagazins trend., der europäischen Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu sowie des Marktforschungsunternehmens Statista wurden die Mitarbeiter von mehr als 1.000 österreichischen Unternehmen mit mindestens 200 Arbeitnehmern aus 20 Branchen über mehrere Monate hinweg gefragt, ob sie ihren Arbeitgeber weiterempfehlen würden. Die dm Mitarbeiter wählten ihr Unternehmen auf den hervorragenden vierten Platz in der Gesamtwertung. In der Branchenwertung Lebensmittel- und Drogeriefachhandel liegt dm sogar mit Abstand auf Platz eins.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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