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dm drogerie markt

30.06.2006

dm drogerie markt begrüßt EU-Vorstoß zur Liberalisierung des Apothekenmarktes

Bezug nehmend auf die aktuelle Diskussion rund um die Marktöffnung bei den österreichischen Apotheken erneuerte dm Geschäftsführer Manfred Laaber heute die Forderung seitens des Unternehmens nach einer Liberalisierung auch bezüglich der rezeptfreien Arzneimittel: "Es geht hier insgesamt um die zentrale Forderung von dm drogerie markt, durch eine Arzneimittelliberalisierung eine Vergrößerung der Wahlfreiheit für die Österreichischen Konsumenten einzuleiten. Wir fordern seit Jahren, dass alte eingefahrene Strukturen in Österreich aufgebrochen und an EU Recht angepasst werden. Wir können und wollen unseren Kunden eine breitere Auswahl an Arzneimitteln als bisher anbieten und könnten damit die Apotheken in idealer Weise ergänzen."

dm ist schon heute berechtigt, Arzneimittel zu verkaufen - allerdings nur ein für den Verbraucher nicht mehr relevantes Sortiment. "Hier liegt der Unterschied zur internationalen Entwicklung: Dass das Apothekermonopol weiter gehegt und gepflegt wird, obwohl es längst nicht mehr den Erwartungen der Menschen entspricht. Denn die Verbraucher erwarten sich einen adäquaten Zugang insbesondere auch zu frei verkäuflichen Arzneimitteln", stellt Manfred Laaber klar, der bei dm für Marketing und Sortimentsführung verantwortlich zeichnet.

dm begrüße daher den aktuellen Vorstoß der EU, da auch der antiquierte Gebietsschutz und die festgelegten Mindestentfernungen zwischen Apotheken nicht mehr den Wünschen und Erwartungen der Konsumenten entsprächen, so Laaber, der in einer Liberalisierung die Vorteile für die Konsumenten erkennt: Einen Preisvorteil durch verstärkten Bewerb zwischen den Anbietern einerseits und die Möglichkeit der Wahlfreiheit für den Konsumenten auf der anderen Seite.

Manfred Laaber weiter: "dm hält die österreichische Regelung, derzufolge eine Apotheke 5.500 Menschen bedienen soll, für antiquiert und nicht ausreichend. Eine flächendeckende und gute Abdeckung ist dann für die ÖsterreicherInnen gegeben, wenn gerade Produkte des täglichen Gebrauchs, wie verschiedene Tees, Aspirin oder Kamillosan in kontrollierter Abgabe von geschulten Drogistinnen abgegeben werden könnten.

Mit über 300 Filialen in besten, zentralen Lagen in Österreich könnte dm eine gute praktische und vor allem auch kompetente Möglichkeit der Abgabe von Arzneimitteln und Drogeriefachprodukten darstellen und das bestehende Angebot der österreichischen Apotheken in idealer Weise ergänzen. "Der Vergleich zu Deutschland macht klar, dass die Liberalisierung einzig eine Frage der Zeit ist", so Manfred Laaber. Der Schwesterkonzern in Deutschland verkauft derzeit 176 rezeptfreie Arzneimittel in Selbstbedienung. Hierzulande bietet dm 40 rezeptfreie Arzneimittel an, diese müssen jedoch in verschlossenen Schränken aufbewahrt werden und dürfen nur in Bedienung abgegeben werden. Ziel von dm ist es, alle 2300 in Österreich zugelassenen rezeptfreien Arzneimittel verkaufen zu dürfen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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