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Ab Anfang Mai öffnen die dm friseurstudios wieder ihre Pforten - mit den "alten" 2019er-Preisen

dm friseurstudios öffnen Anfang Mai mit Preisliste von 2019

20.04.2020

Anfang Mai öffnen die 171 dm friseurstudios wieder für ihre Kundinnen und Kunden – und zwar mit der Preisliste von 2019. Anders als in der Branche üblich werden die jährlich im April vorgenommenen Kollektivvertragserhöhungen somit vorerst nicht in die Behandlungspreise eingerechnet – eine besondere Maßnahme aufgrund der angespannten finanziellen Situation, in der sich viele Österreicherinnen und Österreicher in Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit aktuell befinden.

Mit April findet in der Friseurbranche traditionell die kollektivvertragliche Anpassung der Löhne statt. Parallel dazu ändern sich alljährlich die Behandlungspreise bei Österreichs Friseuren. „Bei dm werden wir diese Preisanpassung vorerst aussetzen und unsere Studios Anfang Mai mit der Preisliste aus 2019 öffnen. Denn auch unter unseren Kundinnen und Kunden sind viele von Kurzarbeit oder gar Arbeitslosigkeit betroffen, auf diese Situation wollen wir besonders Rücksicht nehmen“, kündigt Martin Engelmann, Vorsitzender der dm Geschäftsführung, an.

Ab Montag, 20. April stehen die dm-App sowie die Website meindmtermin.at wieder für Terminvereinbarungen zur Verfügung. Von Montag bis Freitag zwischen 9 und 13 Uhr können Termine außerdem auch telefonisch im jeweiligen Studio vereinbart werden. 

Sicherheit für Mitarbeiter und Kunden

Oberste Priorität bei den Vorbereitungen der Wieder-Eröffnung hat die Sicherheit von Mitarbeitern und Kunden – nicht nur durch Masken, Handschuhe und Desinfektion sondern unter anderem auch durch eine Beschränkung der Anzahl von Menschen, die sich gleichzeitig im Studio aufhalten: „Wir werden nur rund jeden zweiten Bedienplatz nutzen, um für Mindestabstände zwischen den Kunden zu sorgen. Dabei kommt uns entgegen, dass wir in den letzten Jahren großzügig in die flächenmäßige Erweiterung vieler Studios investiert haben, diese Platzreserven können wir jetzt gut gebrauchen“, so Martin Engelmann. Außerdem werden eine Reihe von Behandlungen im Gesichtsbereich – etwa an Wimpern oder Augenbrauen – aktuell nicht durchgeführt, um das Ansteckungsrisiko zwischen Mitarbeiterin und Kundin zu minimieren.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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