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Roman Bartl (Fronius) und Gerald Gruber (dm) am Dach des Verteilzentrums mit der neuen Solaranlage.

dm setzt auf Sonnenkraft

05.09.2019

Seit Mitte Juni ist die neue Photovoltaik-Anlage am Dach des dm Verteilzentrums Enns in Betrieb und produziert nachhaltigen Solarstrom.

Die Zahlen sind beeindruckend: Insgesamt 10.000 m2 misst das imposante Dach der L-förmigen Halle des Verteilzentrums. 60 Prozent davon beherbergen seit Juni eine Photovoltaik-Anlage, die nachhaltigen Strom durch Sonnenenergie produziert. „Spannend für uns sind die wichtigen Kennzahlen, die wir in Echtzeit angezeigt bekommen“, erklärt Gerald Gruber, der das Projekt seitens dm am Standort Enns leitet. So konnten in den ersten drei Monaten nach Inbetriebnahme Mitte Juni mehr als 120 Tonnen CO2 eingespart werden, was rund 807.000 gefahrenen Autokilometern entspricht.

Anders als die über 390 dm Filialen, die fast zu Gänze in angemieteten Immobilien sind, ist das VZ in Enns ein dm eigener Standort. „In Mietobjekten haben wir nur begrenzte Möglichkeiten, baulich in alternative Energien zu investieren. In Enns haben wir es selbst in der Hand“, erklärt Gruber weiter. Mit der Firma Fronius wurde ein Anlagenbetreiber gefunden, der das Dach gleichsam mietet und den Solarstrom ins öffentliche Netz einspeist.
"Mit einem Partner wie dm, der Wert auf Nachhaltigkeit und die Reduzierung von klimaschädlichen Emissionen setzt, haben wir mit Freude dieses Projekt realisiert. Dabei bietet Fronius nicht nur Lösungen in der Erzeugung von grünem Strom, sondern auch im Speichern, Verteilen und intelligentem Verbrauchen, was in unserer Vision 24-Stunden-Sonne mündet. Als überregionaler Player hat dm eine Strahlkraft, die hoffentlich weitere Unternehmen dazu motiviert, Verantwortung zu übernehmen und wichtige Schritte zur Dekarbonisierung zu setzen", sagt Roman Bartl, Senior Sales bei Fronius Project Business.

Nachhaltige Logistik

Die neue Solaranlage am VZ Enns ist eine weitere Maßnahme von vielen, mit denen dm seine Logistik nachhaltig gestaltet. So konnten bisher mit der Umstellung auf energiesparende Förderfahrzeuge, einem durchdachten Konzept für Abfallvermeidung und Recycling oder auch dem Wechsel von Einmal-Verpackungen auf Vielweg-Boxen bereits entscheidende Schritte gemacht werden. Durch öko-optimierte Fahrtenplanung und der Teilnahme am E-LKW Testprogramm des Council für nachhaltige Logistik versucht dm auch, den Weg der Waren in die Filialen laufend zu verbessern.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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