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Stilles Wasser läuft prickelndem Wasser immer mehr den Rang ab.

Durstlöscher mit Pfiff

29.02.2016

Mineralwässer und Near-Water-Getränke erlebten, wie bereits erwähnt, 2015 einen Umsatzschub. Dieser kam aber nicht nur durch die Hitze, sondern auch aus Neuheiten.

Schon oft wurde es zitiert: Die Getränkehersteller hatten 2015 ein „Goldenes Jahr“ aufgrund des heißen Sommers. Doch während einige der Meinung sind, dass ausschließlich die Temperaturen über 37 °C für den Abverkauf verantwortlich sind, stellen die Experten fest, dass das alleine nicht genügt.

Konzepte, Qualitäten und Geschmäcker sind bei den Konsumenten gefragt. So ist zum Beispiel bei der Warengruppe ein starker Trend zu stillen und wenig-CO2-hältigen Varianten zu spüren. Die Verhältnisse präsentieren sich folgendermaßen für 2015: Mit CO2: 57,4%, wenig CO2: 24,5%, ohne CO2: 18,2%. Das Forum für Natürliches Mineralwasser, dem fast alle Produzenten angehören, vermeldet weiters folgende Entwicklungen: Der Mineralwasserabsatz 2015 (in Österreich) betrug rund 716,0 Mio. l (+ 6,6%). Insgesamt lässt sich ein leichter Aufwärtstrend über die letzten Jahre feststellen, mit einem kleinen wetterbedingten Einbruch 2014 (672,0 Mio. l). Folgende Trends und somit Konzepte sind zu beobachten: Convenience ist im Vormarsch, mit „to go“-Produkten (kleine Gebinde 0,33/0,35 l, 0,5 l bis max. 1 l), die man immer und überall dabei hat, ist man als Hersteller am richtigen Weg. Und Glas und PET verhalten sich grob gesagt 1/5 zu 4/5 (PET). Glas Mehrweg lag bei 18,4% und legte zu (+ 4,3%), ebenso wie PET: 81,6% (+ 6,6%).

Die Kategorie der Alkoholfreien Getränke entwickelt sich um mehr als 4% (Umsatz) und um + 1,5% (Absatz) im Vergleich zum Vorjahr positiv. Mit knapp 5 Mio. hl Jahresabsatz (ca. 4%) und rund 167 Mio. € Jahresumsatz (+ 8%) ist Mineralwasser die führende Kategorie bei AF-Getränken. Der Near-Water-Markt war nicht steigend, dieser Trend lässt sich schon über einige Zeit beobachten, d. h. der Peak ist erreicht, und die Mengen bewegen sich kontinuierlich nach unten.

Die Sortiment-Neuheiten finden Sie in der Handelszeitung Ausgabe Nr. 5/2016

Autor/in:
Gabriele Jiresch
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