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Für viele unverzichtbarer Teil der Körperhygiene: das tägliche Duschen – doch das ist längst mehr als nur schnöde Reinigung.

Duschen als Erlebnis

10.05.2017

Na klar, beim Duschen geht es schon auch um den Reinigungseffekt. Doch der „Erlebnisfaktor“ darf dabei nicht zu kurz kommen.

Das morgendliche Duschen ist für viele fixer Bestandteil der täglichen Reinigungsroutine. Und da Schweißgeruch im Allgemeinen verpönt ist, greifen die meisten Österreicherinnen und Österreicher danach auch noch zum Deodorant. Blickt man allerdings auf die Zahlen bei Deos und Duschen, dann zeigt sich ein gemischtes Bild: Im vergangenen Jahr sind die Duschen wertmäßig zumindest leicht gewachsen um 1,8 Prozent. Die Deos dagegen mussten ein Minus von 2,0 Prozent verzeichnen (Quelle: Nielsen; Markt 2016 LH & DFH & Hofer/Lidl). 

Doch welches Bild zeigt sich beim Blick auf das „Trendbarometer“ der Hersteller? Beim Duschen steht jedenfalls  nach wie vor ganz eindeutig das Erlebnis im Fokus. Man setzt auf besondere Düfte, Inhaltsstoffe und Texturen – und betont insgesamt den Wohlfühlfaktor, den die Produkte vermitteln sollen. Ebenfalls wichtig ist nach wie vor die Kombination aus Reinigung und Zusatznutzen, also insbesondere Pflege. Ebenfalls bei den Dusch-Neuheiten zu finden sind Limited Editions: Sie sollen den Konsumenten Abwechslung bieten und kommen laut Aussage der Hersteller auch sehr gut an.

Deos ohne Aluminiumsalze

Bei den Deodorants wiederum ist die Tendenz recht eindeutig, schaut man sich den Trendbericht der Hersteller an: Verbraucher greifen ganz offensichtlich zunehmend zu den Varianten an Deodorants, die auf den Einsatz der umstrittenen Aluminiumsalze verzichten. Entsprechend häufig kommen auch die Deo-Neuheiten der Hersteller ohne Aluminium daher. Und das im Übrigen, obwohl es nach wie vor keinen wissenschaftlichen Nachweis für den Zusammenhang zwischen Deodorants mit Aluminium und Brustkrebs gibt (Quelle: Kosmetik transparent).

Und auch bei den Herstellern tut sich was: Der nicht mehr gar so neue Neuzugang auf dem Deo-Markt, die Marke Borotalco der italinischen Bolton Group könnte künftig das Segment noch deutlich aufmischen. Aktuell freut sich die Marke über ein beachtliches Wachstum im vergangenen Jahr: 2016 ist Borotalco laut Unternehmen um satte 43,2 Prozent gewachsen. 

Autor/in:
Sabine Assmann
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