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Das Eataly-Konzept – hier der Flagshipstore in Rom – basiert auf Regionalität und Slow Food

Eataly mit Österreich-Spezialitäten in Triest eröffnet

17.01.2017

Die Kaufhauskette für italienische Spezialitäten, Eataly, expandiert und will internationaler werden. Am 16. Jänner 2017 wurde in Triest der erste „grenzüberschreitende“ Eataly-Store eingeweiht. Angeboten werden erstmals nicht nur italienische, sondern auch österreichische und slowenische Spezialitäten, berichtete Firmengründer Oscar Farinetti.

„Wir bieten unsere Produkte nicht nur den Italienern, sondern auch Kunden aus Österreich, Slowenien und Kroatien an. Wir wollen für die lokale Gastronomie immer interessanter werden. Die lokale Mischung verschiedener kulinarischer Traditionen ist hier in Triest besonders interessant. Aus den an Friaul grenzenden Regionen werden wir zahlreiche Produkte anbieten. Wir rechnen mit drei Millionen potenziellen Kunden“, so Oscar Farinetti.

Angesiedelt ist Eataly Trieste auf 3000 Quadratmetern in einem ehemaligen Weinlager aus dem Jahr 1902. Das kürzlich restaurierte Gebäude diente zur Lagerung von Weinfässern aus Istrien und Dalmatien und bietet einen Ausblick aufs Meer. 4.000 verschiedene Produkte aus ganz Italien werden offeriert, hinzu kommen weitere 200 lokale Spezialitäten aus Friaul sowie aus dem grenzenden Ausland.

Inspiriert von Slow-Food-Bewegung

Entwickelt hat das Eataly-Konzept der aus dem Piemont stammende Firmengründer Farinetti. In seinen Megastores - davon gibt es inzwischen schon 30 weltweit - bietet er hochwertige, meist regionale Spezialitäten an, die direkt von den Produzenten bezogen werden. Farinetti sucht höchstpersönlich in ganz Italien nach hochqualitativen Herstellern.

Inspirieren ließ sich Farinetti von seinem Jugendfreund Carlo Petrini, der im Jahr 1986 die Bewegung Slow Food ins Leben gerufen hatte. Slow Food will zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Lebensmitteln animieren und die biologische Vielfalt sowie die traditionelle, regionale Küche erhalten. Kunden sollen verstehen und bewusst schätzen, was sie zu sich nehmen. Sie sollen genau wissen, woher die Lebensmittel kommen und wie sie entstehen, lautet Farinettis Credo.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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