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EHEC-Untersuchungen in Österreich bisher negativ

20.07.2011

Auf der Suche nach Bockshornkleesamen, die als Auslöser der EHEC-Epidemie in Deutschland und Frankreich gelten, wurden mehrere österreichische Betriebe identifiziert, die sei 2009 verdächtige Lieferungen der Samen aus Ägypten über Deutschland erhielten. Bisher wurden alle Proben negativ getestet, berichtete die AGES.

Bockshornklee-Samen (Trigonellla foenum-graecum)

Gemäß Durchführungserlass der EFSA, der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, läuft ein europaweiter Rückruf bestimmter Chargen, die entweder an die Zulieferer retourniert oder vernichtet werden müssen. Unter Koordination des Gesundheitsministeriums überwachen die Lebensmittelbehörden der Länder in Österreich den Rückruf der verdächtigen Ware mit Ablaufdatum 2012. Von Jänner 2010 bis Mitte Juli 2011 wurden etwa 820 Kilo Bockshornkleesamen mit ägyptischem Ursprung nach Österreich geliefert. Die Ware wurde an Großhandel, Einzelhandel, private Personen, Baumärkte und Gartenzentren in allen Bundesländern verteilt, berichtete die AGES. An Konsumenten wurden ca. 126 Kilogramm Bockshornkleesamen abgegeben.

 

Von acht Proben, die von den nach Österreich gelangten Lieferungen von Bockshornkleesamen gezogen wurden, sind fünf Proben EHEC-negativ, bei drei Proben läuft die Untersuchung noch. 277 Kilo Bockshornkleesamen wurden bisher vernichtet. Seit 7. Juli gab es EU-weit keine neuen EHEC-Erkrankungen mehr.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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