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Eierpreise steigen

28.09.2006

Etwa ab Ende Oktober 2006 werden die Eierpreise steigen. Je nach Gewicht und Haltung - Boden- oder Freilandhaltung - wird ein Ei zwischen 2 bis 4 Cent teurer. Mit einem Umsatzrückgang sei deswegen nicht zu rechnen, teilte die Österreichische Frischeier Erzeugergemeinschaft am Montag in einer Aussendung mit. Der qualitätsbewusste, österreichische Konsument wünsche sich Eier aus Alternativproduktion - Boden- und Freilandhaltung - und die österreichischen Eierproduzenten seien bereit, entsprechende Ware zu liefern. Eine große Anzahl von Betrieben wurde bereits auf Alternativproduktion umgestellt; doch viele seien noch mitten in der Umstellungsphase und produzierten daher noch nicht, so die Eier-Erzeuger. Aus diesem Grund sei in den nächsten Monaten mit einer dramatischen Verknappung bei der Versorgung des Marktes mit österreichischer Alternativware zu rechnen. Billa äußerte sich zunächst zurückhaltend: Man sei mit den Partnern diesbezüglich im Gespräch.
Zusätzlich sollen massiv steigende Produktionskosten die Eierproduktion verteuern, verursacht durch hohe Energiekosten und empfindliche Einbußen bei der Getreideernte. Extreme Witterungsverhältnisse, große Trockenheit einerseits und übermäßige Nässe andererseits, führten im Gegensatz zu 2005 EU-weit zu einer schätzungsweise 11 Prozent geringeren Maisernte. Auch die Weizenernte ist niedriger ausgefallen als erwartet, hieß es.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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