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Nach vorerst nur geringen Zugeständnissen der Arbeitgeberseite und Säbelrasseln der Gewerkschaft kam es nun zur Einigung, mit der alle Seiten leben können.

Einigung auf Handels-KV steht

22.11.2019

Nach vier Verhandlungsrunden haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft auf einen neuen Kollektivvertrag geeinigt.

Bei den Einstiegsgehältern gibt es ein Plus von 2,5 Prozent, bei höherer Bezahlung beträgt das Plus 2,2 Prozent. Die Lehrlingsentschädigung steigt im Durchschnitt um 7,4 Prozent, Überzahlungen bleiben aufrecht. Im zehnten und fünfzehnten Dienstjahr gibt es zudem jeweils einen zusätzlichen Freizeittag. Im neuen Gehaltsschema, auf das bis Ende 2021 umgestellt werden muss, liegt das neue Mindestgehalt bei 1.714 Euro. 

Die Gewerkschaft wollte zu Beginn der KV-Verhandlungen Ende Oktober ein Plus von durchschnittlich 4,4 Prozent, drei Freizeittage und 130 Euro Schulstartgeld für Lehrlinge. 

Kritik vom Handelsverband

Während Wirtschaftskammer wie Gewerkschaft mit dem erreichten Kompromiss zufrieden sind kommt Kritik an der Einigung aus dem Handelsverband. Für Geschäftsführer Rainer Will ist das durchschnittliche Gehaltsplus von 2,35 Prozent für zahlreiche Händler "hart an der Grenze des Stemmbaren" - nachdem rahmenrechtliche Zusätze die Komplexität erhöhen fordert der Handelsverband nun eine Vereinfachung der Zuschläge.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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