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Im September selbst machte der Umsatzzuwachs im gesamten Einzelhandel 4,2 Prozent aus, was inflationsbereinigt 1,3 Prozent entspricht

Einzelhandel setzte bis September mehr um

13.11.2017

Der reale Absatz im Einzelhandel betrug laut Statistik Austria bis Ende September um 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Lebensmitteleinzelhandel lag das reale Plus bei 0,7 Prozent. Der Aufschwung, so das Wifo, soll auch in den nächsten Monaten noch anhalten.

Laut Statistik Austria erzielten  die österreichischen Einzelhändler - ohne Handel mit Kfz, inklusive Tankstellen – heuer im Zeitraum von Jänner bis September einen Umsatzzuwachs von 3,0 Prozent und ein reales inflationsbereinigtes Absatzplus von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Einzelhandel ohne Kfz-Handel und ohne Tankstellen steigerte den Umsatz nominell um 2,8 Prozent und real um 1,0 Prozent. Dazu kommt, dass der Berichtszeitraum heuer mit 227 Einkaufstagen einen Verkaufstag weniger als im Vorjahr hatte.

Im Lebensmittel-Einzelhandel gab es ein Plus von 3,0 Prozent (nominell) bzw. 0,7 Prozent (real). Im Bereich Bekleidung und Schuhe gab es zwar ein nominelles Umsatzplus von 0,5 Prozent, real jedoch ein Minus von 0,8 Prozent. Die größten Zuwächse verzeichnete aber der Versand- und Internet-Einzelhandel mit nominell 7,3 Prozent und inflationsbereinigt 5,6 Prozent.

Nach einer Beschleunigung des Wirtschaftswachstums im 1. Halbjahr 2017 deuten die Unternehmensumfragen des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) vorerst auf keine weitere Verstärkung des Aufschwunges in Österreich hin. Die heimische Wirtschaft sollte daher 2018 ebenso stark wachsen wie 2017.  Derzeit steht der Aufschwung in Österreich auf einer breiten Basis. Neben der üblicherweise sehr konjunkturreagiblen Warenproduktion sind auch die Bauwirtschaft, der Handel und die unternehmensnahen Dienstleistungen beteiligt. Der Tourismus profitiert ebenfalls von der guten Konjunktur im In- und Ausland. (apa/ar)

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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