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Elektronischer Produktepass

14.09.2009

In Niederösterreich ist der offizielle Startschuss für den "Elektronischen Produktepass" (EP) erfolgt. Das neue System soll im Lebensmittelbereich eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der einzelnen Rohstoffe entlang der gesamten Produktionskette ermöglichen. Vorerst gilt das für Getreideprodukte - "vom Feld bis zur Semmel". Eine Ausweitung etwa auf Fleisch- oder Milchprodukte sei angedacht, hieß es bei einem Pressegespräch in Wien.

Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav (V) sieht im EP "das Marketinginstrument für die Zukunft". Es gehe darum, bei den Kunden mit Qualitätssicherheit und Regionalität zu punkten. Gerade der Lebensmittelsektor sei ein bedeutender Bereich der niederösterreichischen Wirtschaft. Agrarlandesrat Stephan Pernkopf (V) bezeichnete den EP als "Reisepass für Lebensmittel" zur Nachvollziehbarkeit der regionalen Herkunft. Es gehe um eine "effektive Beweisführung" für Konsumenten. Der EP mache eine Rückverfolgbarkeit "vom Acker bis zum Tisch" möglich und sei außerdem ein wirksames Mittel gegen "Schummelprodukte". Pernkopf verwies außerdem darauf, dass das Land NÖ jährlich etwa 7,3 Mio. Euro für qualitätssichernde Maßnahmen im Lebensmittelbereich aufwende.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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