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Engagement und Wohlfühl-Atmosphäre

02.05.2005

Ende Februar hat Roswitha Graf in Langenwang einen Extra Nah&Frisch-Markt eröffnet. Die Jungunternehmerin geht dabei mit Erfahrung und Menschlichkeit an die neue Aufgabe heran.

Die erste Mieterin des neu gebauten Fachmarktzentrums in Langenwang, Steiermark, war die 42-jährige Steirerin Roswitha Graf. Ihr 460 m2 großer Extra Nah&Frisch-Markt hält rund 7.000 Artikel für die Kunden bereit – und das in angenehmer Einkaufsatmosphäre.
Optischer sowie räumlicher Magnet ist die Frischeabteilung, die sich vom Mopro-Regal über die Feinkost bis zum Obst- und Gemüseregal zieht. Diesen „Halbkreis“ begleiten großflächige Hänge-Displays, die auf appetitliche Art Lust aufs Zugreifen machen.
Die 8 Mitarbeiter halten den hohen Frischeanteil von fast 50 Prozent tadellos in Schuss. Die Chefin war schon Marktleiter-Stellvertreterin bei Billa, danach bei Konsum, Interspar und Contra (Marktleiterin). „Eine ehemalige Kollegin hat mich dann gefragt, ob ich selbstständig werden möchte. Nach ausführlicher Prüfung aller Einzelheiten und dem Beiziehen des Familienrates haben wir dann den Vertrag unterschrieben, wobei mir mein Mann Heinz eine große Hilfe war und ist“, erinnert sich die zweifache Mutter .
Gleich zwei ehemalige Adeg-Kolleginnen wollten von Anfang an dabei sein. Mieter ist das Großhandelshaus KIG, Graf ist Untermieter.

Feste feiern, wie sie fallen
Die Tatsache, dass die Langenwanger aus jedem Ereignis gleich ein Fest machen, kommt auch Graf zugute. Nicht nur, dass die Bedienungstheke ausschließlich Wurst und Käse vom Stück bereit hält, lockt auch das Frischfleisch-Angebot Kunden ins Geschäft. Platten, Brötchen und Geschenkskörbe stehen regelmäßig am Tagesplan; und das trotz der Tatsache, dass in Langenwang ein eigener Partydienst um Kunden buhlt.
Die „Bauernecke“ ist bestückt mit Produkten aus der Region (Eier, Vollkornnudeln, 2x pro Woche frisches Bauernbrot). Auch Service wird groß geschrieben in Langenwang: Ein Flaschenrückgabe-Automat entlastet die Mitarbeiter, ein Brotbackofen verströmt hungrig machenden Duft, für gekühlte Getränke danken die Bauarbeiter (des Komplexes der immer noch weiter ausgebaut wird), die sehr gute „Jausenkunden“ sind.
Warme und kalte Speisen und die Kaffeeecke sind zusätzliche Kundenmagneten. Die Weinabteilung spielt alle Stückeln und hebt sicht auch optisch hervor.
Die zwei Scannerkassen lassen auch das Bezahlen mit Bankomatkarte zu. Kinder besteigen gerne den „Auto-Einkaufswagen“ im Extra Nah&Frisch.
Beeindruckend ist die Übersichtlichkeit im Markt, die nicht nur durch die abgerundeten Gondelköpfe ein eigenes Flair erhält. Sauberkeit ist selbstverständlich, mit der entsprechenden Beleuchtung wird die Leistungsfähigkeit der Sortimente ins rechte Licht gerückt.
Großhändler KIG liefert 5x pro Woche das Frischesortiment nach Langenwang, das Trockensortiment kommt 1x.

1:0 für Graf
Unter der Woche können die Kunden zwischen 7:15 und 18:30 Uhr einkaufen, am Samstag ist von 7:15 bis 17:00 Uhr geöffnet. „Viertel acht haben wir wegen der Schüler gewählt, weil der Billa im Ort erst um halb acht aufsperrt“, so Graf mit einem Augenzwinkern.
Das „Extra“ auf dem Firmenschild sichert ihr den vollen Komfort aller Vergünstigungen und Dienstleistungen der KIG zu, die sie mit kernig-steirischer Loyalität belohnt. Damit entsteht eine win-win-Situation, die für beide Seiten gute Früchte trägt.
„Ich bin selbstständig, weil ich dadurch besser auf die Kunden eingehen kann. Die Grundsätze von Nah&Frisch entsprechen meiner Philosophie am besten, dass die Kunden im Mittelpunkt stehen sollen und nicht nur Nummern sind“, stellt Graf fest.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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