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Entwicklung der Kaufkraft

15.04.2004

Eine Grundlagenuntersuchung zeigt Wachstumschancen für den Einzelhandel.

Wo sind die Wachstumsräume für den Einzelhandel in Österreich? Wo schrumpft der Kaufkraftkuchen? Das sind die Fragen, die sich der Handel täglich stellt.
Tirol hat mit 11,5 % die höchste Wachstumsrate unter den Bundesländern, Wien stagniert mit nur 0,6 % Zuwachs; Uneinheitliches Bild bei den Bezirken innerhalb der einzelnen Bundesländer; Steiermark mit Wertespannen von +14,6 % bis –4,9 % oder Wien mit Wertespannen von +11,8 % bis –12,3 %; Imst Spitzenreiter mit 17,5 % Wachstum von 121 politischen Bezirken in Österreich; Verlierer sind die „Nobelbezirke“ Innere Stadt und Hietzing in Wien.
Die Kaufkraft ist vor allem abhängig von der Einwohnerentwicklung und der Wohlstandsentwicklung der örtlichen Bevölkerung. Aber in Räumen mit einem schrumpfenden Kaufkraftkuchen nimmt der Kampf um die noch verbleibenden Marktanteile zu, insbesondere wenn durch Neuansiedlungen neue Wettbewerber in den Markt eintreten.

Zeitvergleich von 1998 bis 2002
Die Bundesländer Tirol, Salzburg, Niederösterreich und Vorarlberg vollziehen mit einem Wachstum von über 8 % eine außerordentlich positive Entwicklung. Demgegenüber steht die Entwicklung in den Ländern Steiermark und Wien, welche bei realer Betrachtung – d. h. ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung – eine stagnative oder sogar rückläufige Entwicklung aufweisen.

Innerhalb der einzelnen Bundesländern verläuft die Entwicklung unterschiedlich: Betrachtet man die einzelnen politischen Bezirke wird deutlich, dass etwa im Bezirk Graz-Umland das verfügbare Kaufkraftvolumen der Wohnbevölkerung in dieser Zeit um 14,6 % anstieg, jedoch bei den Bezirken entlang der Mur- und Mürzfurche ein nomineller Rückgang zwischen 0,6 % und 4,9 % zu verzeichnen ist. Bei realer Betrachtung stellt sich diese Negativentwicklung noch spürbarer dar. Im Allgemeinen zählen vor allem die Umlandbezirke der größeren Städte zu den Gewinnern, da diese unter anderem von den sogenannten Suburbanisierungstendenzen profitieren. Mehr Infos erhalten Sie bei GMA Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH, Tel. 01/ 876 93 43.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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