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Ernährungsstudie 2015

22.06.2006

„Österreichs große Ernährungsstudie 2015“ prognostiziert: Zuwächse bei Bio noch lange nicht vorbei – hohes Potenzial bei Jüngeren

Für mehr als die Hälfte der Bevölkerung wird das Thema „Ernährung“ künftig weiter an Bedeutung gewinnen – Hochgerechnet 2 Mio. Österreicher haben in den letzten Jahren ihr Ernährungsverhalten umgestellt – Zwei Drittel der Österreicher essen heute mehrmals wöchentlich Bioprodukte – Der Trend zu Bio wird sich in den nächsten Jahren weiter verstärken. Das ergibt „Österreichs große Ernährungsstudie 2015“, in der das market-Institut das Ernährungs- und Konsumverhalten der Österreicher im Trendverlauf von 1995 bis 2015 untersucht hat. Die Biomarke Ja! Natürlich geht davon aus, dass es in Zukunft im Supermarktregal zu jedem konventionellen Produkt eine Bio-Alternative geben wird.
Laut einer von Ja! Natürlich in Auftrag gegebenen Studie des market-Instituts, in der 1.503 Personen mittels Telefoninterviews befragt wurden, wird für die Mehrheit der Österreicher (56 Prozent) das Thema Ernährung immer wichtiger. Das trifft für 63 Prozent der befragten Frauen und knapp die Hälfte der Männer (48 Prozent) zu. Personen, die bereits heute auf eine bewusste Ernährung durch Bio- Produkte achten und zumindest wöchentlich biologisch produzierte Lebensmittel konsumieren, reagieren ebenfalls besonders bewusst beim Thema Ernährung. Bei den Ernährungstrends der Zukunft stehen biologische Lebensmittel aus Österreich hoch im Kurs: Acht von zehn Befragten gehen davon aus, dass Bioprodukte bis zum Jahr 2015 weiter an Bedeutung gewinnen werden. Zwei Drittel der Österreicher (68 Prozent) konsumieren bereits heute mehrmals wöchentlich Bioprodukte, ein Drittel greift bereits einmal täglich zu biologischen Lebensmitteln.

2 Mio. Österreicher haben Ernährung umgestellt: Natürlich- und Gesund-Typ im Vormarsch Ein Viertel der Befragten gibt an, ihr Ernährungsverhalten in den letzten Jahren umgestellt zu haben und heute ein anderer Ernährungstyp zu sein. „Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung betrifft das 2 Millionen Österreicher. Das ist ein enormer Anteil und zeigt einen signifikanten gesellschaftlichen Wandel bei diesem Thema“, erklärt Dr. David Pfarrhofer, Studienleiter und Institutsvorstand von market. Von den sechs festgestellten Ernährungstypen – Natürlich- und Gesund-Typ, Fit- und Gesund-Typ, Genießer-Typ, Traditioneller Typ, Schnell- und Bequem-Typ und Preisbewusster Typ – kann der Natürlich- und Gesund-Typ den größten Zuwachs verbuchen: 35 Prozent ordnen sich heute diesem Typen zu, jedoch mit einer klaren Tendenz: Je jünger die Befragten, desto weniger können
sich mit dem Natürlich- und Gesund-Typ identifizieren, von den 18- bis 29-Jährigen jedoch immerhin noch 26 Prozent. „Wenn man die tief greifenden Veränderungen des Ernährungsverhaltens in den letzten Jahren bedenkt, sehen wir gerade bei den Jüngeren einen hohen Aufholbedarf, sie sind noch nicht sehr stark für das Thema Ernährung sensibilisiert,“ erklärt Mag. Martina Hörmer, Geschäftsführerin von Ja! Natürlich.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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