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Ernte für Österreichs erstes „Wald-Bier“ gelungen

08.06.2011

Die Bundesforste und die Trumer Privatbrauerei nutzen frische Tannentriebe als Grundsubstanz für eine neue Bier-Kreation.

ÖBf-Revierleiter Bernhard Halbertschlager und Trumer-Braumeister Axel Kiesbye mit den jungen Maitrieben.

Für das von den Vereinten Nationen ausgerufene „Jahr des Waldes“ haben sich die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) und die Trumer Privatbrauerei Josef Sigl zu einer besonderen Kooperation zusammengeschlossen: Gemeinsam soll Österreichs erstes Waldbier gebraut und im September auf den Markt gebracht werden. Die Grundsubstanz dafür wurde jetzt geerntet: Aus den Wäldern des Hochkönigs in Salzburg wurden frische Tannentriebe – auch Maitriebe oder Tannenwipfel genannt – gewonnen.

Insgesamt wurden rund 150 etwa drei Meter hohe Tannen händisch beerntet. Diese auf rund 1200 Meter Seehöhe gelegenen Tannen werden im Zuge einer Jungwaldpflege noch dieses Jahr entnommen. Die frischen Tannentriebe enthalten besonders viele Nährstoffe und sind stark aromatisch. Deshalb werden sie traditionell für die Herstellung unterschiedlicher Lebensmittel wie etwa Sirup oder Honig verwendet.

Axel Kiesbye, Braumeister und Kreateur des Waldbieres, erläutert sein Engagement so: „Was liegt näher, als in einem Land, das zu fast 50% von Wald bedeckt ist, diesen auch für unser Kernprodukt zu nutzen. Das Jahr des Waldes ist dafür ein großartiger Anlass“.

Ende September soll das erste Waldbier Österreichs der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Zunächst wird es in der ausgewählten Gastronomie und in einigen Feinkostgeschäften erhältlich sein.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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