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Erstmalige Marillenernte im Burgenland

22.07.2019

In Siegendorf werden dank Spar und Fairfruit heuer erstmals 150 Tonnen Marillen geerntet.

In der Gemeinde Siegendorf, westlich des Neusiedler Sees, stehen 9.000 Marillenbäume, die im Jahr 2015 exklusiv für Spar von der Firma Fairfruit Österreich angebaut wurden. Unter der burgenländischen Sonne, ohne den Einsatz von Glyphosat und mit großer Sorgfalt der Landwirte sind die Marillenbäume in den letzten Jahren gewachsen. Heuer werden erstmals 150 Tonnen burgenländische Marillen geerntet. Im Rahmen der langfristigen Regionalitätsoffensive setzt Spar auch mit diesem Projekt ein klares Bekenntnis zu österreichischer Qualität, zur heimischen Landwirtschaft und zum Klimaschutz.

„Wo immer es möglich ist, ziehen wir heimische Lieferanten und deren Spezialitäten vor oder sind bestrebt, ins Ausland abgewanderte Produktionen wieder nach Österreich zurückzuholen. Dass dieses großangelegte Steinobstprojekt eine so hervorragende Ernte bringt, ist für Spar und die österreichische Landwirtschaft äußerst erfreulich. Unser jahrzehntelanges Engagement für regionale Produkte trägt nun auch in Siegendorf Früchte“, schildert Spar-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Drexel die Beweggründe für die Regionalitätsoffensive von Spar.

Wertschöpfung zurück nach Österreich

Lokale Erzeugung, Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region und Wertschöpfung in Österreich sind die Grundlagen der Initiative von Spar und Fairfruit Österreich. „Das Ziel des Projekts ist es, Produkte aus einheimischen Anbaugebieten für die Spar-Kundinnen und -Kunden anzubieten. Durch diese Zusammenarbeit können wir Transporte verringern, also umweltfreundlicher sein, sowie auch Arbeitsplätze direkt hier in Siegendorf anbieten“, so Pascal Felley, Geschäftsführer von Fairfruit Österreich. Schon vor Jahrzehnten war das Burgenland mit seinen fruchtbaren Böden ein beliebtes Anbaugebiet für Steinobst. Spar und Fairfruit setzen nun wieder auf genau diese prädestinierte Lage und fördern damit nicht nur heimische, regionale Agrarwirtschaft, sondern reduzieren dadurch Obstimporte massiv. In diesem Jahr können 150 Tonnen geerntet werden. Für die nächsten Jahre erwartet man sich noch größere Erträge. Auf bereits bestehende inländische Obstlieferanten wirkt sich dies nicht aus. Im Gegenteil: Spar ist immer auf der Suche nach engagierten Landwirten und regionalen Produkten.

Tausende Lkw-Kilometer pro Jahr fallen weg

Durch den Anbau im Burgenland reduziert Spar die Marillenimporte aus Spanien und Italien beziehungsweise aus Südosteuropa, wodurch die Transportwege um ein Vielfaches verringert werden. Damit trägt Spar dem Umweltgedanken Rechnung. Insgesamt können durch das Vorzeigeprojekt jedes Jahr tausende Lkw-Kilometer eingespart werden.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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