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EU-Kommission:

27.04.2005

In der Affäre um illegal eingeführten US-Genmais gibt es nun ein offizielles Testverfahren. Wie die EU-Kommission am Montag in Brüssel mitteilte, hat das Gemeinsame Forschungszentrum der EU die Testmethode überprüft und veröffentlicht. Die EU hatte am 16. April für Lieferungen von Mais-Tierfutter aus den USA praktisch einen Importstopp verhängt. Lieferungen dürfen nur in der EU ausgeladen werden, wenn sie garantiert frei von dem verbotenen Genmais Bt10 des Schweizer Saargut-Herstellers Syngenta sind. Bt10-Mais ist in der EU nicht zugelassen. Jährlich werden nach Brüsseler Angaben rund 3,5 Millionen Tonnen von so genanntem Maiskleberfutter auf Basis der zugelassenen Sorte Bt11 in die EU geliefert. Dies entspricht einem Marktwert von fast 350 Millionen Euro.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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