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Joya-CEO Wolfgang Goldenitsch

Export bei Joya boomt

12.03.2015

Der heimische Erzeuger pflanzlicher Milchprodukte, Joya, steigerte seinen Umsatz 2014 auf 45 Millionen Euro – das sind um 5 Millionen Euro mehr als 2013. Einen besonders hohen Anteil daran hat der Export, der 2014 bei 85 Prozent lag. Mittlerweile exportiert Joya seine Produkte in über 30 Länder.

Für  Joya, Österreichs Soja-Pionier und Marktführer bei Frischeartikeln auf Sojabasis, war das Geschäftsjahr 2014 mehr als erfreulich. Das burgenländische Unternehmen verbuchte im Vorjahr einen Umsatz von 45 Mio. Euro, das ist im Vergleich zu 2013 ein Plus von 5 Mio. Euro. Mit Produktionsstätten in Oberwart und Schwerin (Deutschland) verarbeitete Joya im vergangenen Jahr 6000 Tonnen österreichisches Soja zu Getränken, Joghurt und anderen Produkten auf Sojabasis (2013 war es 4700 Tonnen). Joya ist damit der größte heimische Abnehmer und Verarbeiter von Speisesoja. Joya  entwickelte sich in den letzten Jahren dank seiner Innovationskraft von einer regionalen Molkerei zu einem Player am Weltmarkt für pflanzliche Milchprodukte. Joya exportiert mittlerweile in über 30 Länder, insbesondere nach Zentral- und Osteuropa. 2014 lag die Exportquote bei 85 Prozent.

Von der Nische zum Lifestyleprodukt
„Durch innovative Produktentwicklungen gelingt es uns seit Jahren, den Absatz sowohl in Österreich als auch im Ausland anzukurbeln. Unsere wichtigsten Auslandsmärkte sind Ungarn und Rumänien“, sagt Joya-CEO Wolfgang Goldenitsch. „Früher wurden Milchalternativen auf Sojabasis hauptsächlich von Menschen mit einer Laktoseintoleranz konsumiert. Heute zählen Soja-Drinks sowie unsere anderen Getränke auf pflanzlicher Basis – etwa der Hafer-, Kokos- oder Mandelreis-Drink – als Lifestyleprodukte für den täglichen Genuss.“ Für 2015 strebt das Unternehmen erneut einen deutlichen Umsatzzuwachs auf 50 Mio. Euro an. Die Voraussetzung für den weiteren Wachstumskurs hat man bereits im vergangen Jahr geschaffen: 2014 investierte Joya 1,35 Mio. Euro in den Ausbau der Produktionsanlage in Oberwart. Damit verdoppelte sich die Kapazität des Werkes auf 40 Mio. Liter jährlich.

Kooperation mit 330 österreichischen Bauern
Dazu arbeitet das Unternehmen mit 330 heimischen Vertragslandwirten, davon 170 Bio-Bauern, zusammen. Die Joya-Landwirte bewirtschafteten 2014 insgesamt 2100 Hektar Soja. Mehr als die Hälfte davon, 1100 Hektar Soja, wurde für Bio-Anbau genutzt. Aber auch der Vollkornhafer stammt aus dem Waldviertel und das Getreide aus Österreich. Nur der Reis kommt aus der nächstgelegenen Anbauregion in Italien. Die Wertschöpfung liegt daher fast zu hundert Prozent in Österreich. „In Joya stecken nur österreichische Sojabohnen und gentechnikfrei zertifizierte Rohstoffe. Das unterscheidet uns von den großen internationalen Konzernen“, sagt Goldenitsch.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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