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EZA Fairer Handel: Mit Pioniergeist zum Erfolg

25.01.2007

EZA Fairer Handel GmbH ist Österreichs größte Fair Trade Importorganisation. EZA Kaffee, den es seit dreißig Jahren am österreichischen Markt gibt, trug dazu wesentlich bei.

Mit 10,8 Mio EUR verzeichnete das Unternehmen im 31. Jahr seines Bestehens (Geschäftsjahr 2005/2006) den höchsten Umsatz seiner Firmengeschichte. Kaffee macht dabei ein Drittel des gesamten Handelsvolumens aus und erzielte eine Steigerung von 15,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

EZA Fairer Handel ist Österreichs Pionierunternehmen in Sachen Fairer Handel. Und dies bereits seit der legendären Kampagne "Jute statt Plastik" der siebziger Jahre, die zum Symbol für eine ganze Generation Verantwortungsbewusster wurde. Die Verbindung des eigenen Konsumverhaltens mit weltwirtschaftlichen Zusammenhängen markierte die Geburtsstunde des Fair Trade Gedankens in Österreich. Als Produkt konnten sich Jutetaschen nicht durchsetzen. An ihre Stelle trat eines der wichtigsten Welthandelsprodukte: Kaffee. Was 1976 mit Indio-Kaffee aus Guatemala begann, wurde Anfang der 80er Jahre mit Kaffee aus Nicaragua fortgeführt.

Einen entscheidenden Meilenstein setzte das Unternehmen 1988 mit der Lancierung des ersten fair gehandelten Bio-Kaffees: Kaffee Orgánico - heute ein beliebtes Markenprodukt und Spitzenreiter unter den fair gehandelten Kaffees in Österreich. Nicht nur das Kaffee-Sortiment wurde stetig ausgebaut - mit einem derzeitigen Bio-Anteil von rd. 80 Prozent - auch die Verfügbarkeit konnte deutlich gesteigert werden. So findet man heute EZA-Kaffees, ausgezeichnet mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel, bundesweit in über 3500 Geschäften: In den Fachgeschäften für Fairen Handel - den Weltläden - ebenso wie im Naturkostfachhandel und in Supermärkten. Ein modern-ansprechendes Verpackungsdesign unterstreicht den hochwertigen Inhalt.

Ein Zuwachs von 15,5 Prozent bei Kaffee im Vergleich zum Vorjahr wird nicht nur aufgrund starker Konkurrenz und hoher Markentreue in diesem Marktsegment zufrieden festgestellt: "Wir konnten damit auch neuen Partnerorganisationen in Lateinamerika den Zugang zum Fairen Handel in Österreich eröffnen," freut sich Andrea Schlehuber, Geschäftsführerin des Unternehmens.

Nicht nur die Zahl der Partnerorganisationen wächst, derzeit sind es rund 130 in 30 Ländern Lateinamerikas, Afrikas und Asiens - auch die Firmenbilanzen zeigen eine erfreuliche Entwicklung: Im Geschäftsjahr 2005/06 wurde mit 10,8 Mio EUR ein Umsatzplus von 13,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt: Das bedeutet eine Umsatzverdoppelung seit dem Jahr 2000.

Ein nachhaltiger Ansatz mit sozialer und ökologischer Ausrichtung Ist Teil der gesamten Unternehmenskultur: Mit Anfang Juli 2005 wechselte die EZA ihren Standort und bezog die mittlerweile mehrfach ausgezeichnete Öko-Zentrale in Köstendorf-Weng, bei Salzburg.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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