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Fairtrade nimmt österreichische Unternehmen in die Verantwortung

11.02.2014

Mit der neuen Kampagne Fairtrade@work werden heuer gezielt österreichische Unternehmen (Klein-, Mittel- und Großunternehmen) und Institutionen (Vereine, Verwaltungen oder NGOs) motiviert, den fairen Handel innerhalb des eigenen Betriebes zu forcieren.

Produkte mit dem Fairtrade-Gütesiegel sind in Österreich seit mehr als 20 Jahren erhältlich. Der durchschnittliche Marktanteil fairer Produkte ist aber immer noch sehr gering, Produzentenorganisationen können lediglich einen Teil ihrer jährlichen Ernte unter Fairtrade-Bedingungen absetzen. Um die Nachfrage in den Konsumländern zu erhöhen, sind aber nicht nur die Konsumenten gefordert. „Gerade Unternehmen als dem Volumen nach bedeutende Nachfrager können viel verändern.“, meint Helmut Schüller, Vorstandsvorsitzender von Fairtrade Österreich. „Entscheiden sie sich für die Beschaffung und Verwendung fair gehandelter Produkte, so hat das zum einen eine gewisse Vorbildwirkung in der Gesellschaft. Viel wichtiger aber ist, dass so durch steigende Absatzmengen zu Fairtrade-Bedingungen die betroffenen Produzentenorganisationen direkt davon profitieren“, so Schüller weiter.

Fairtrade Österreich ruft daher in Kooperation mit dem corporAID Magazin, der WKÖ Bundesparte Handel sowie mit Unterstützung des ÖkoBusinessPlan Wien zum Fairtrade@work-Award auf. Im Rahmen dieses Wettbewerbes können sich Arbeitsplätze aller Art für faire Produktionsbedingungen engagieren. Alle Einreichungen werden anhand verschiedener Kriterien von einer unabhängigen Fachjury bewertet: U.a. das Ausmaß der Verwendung von Fairtrade-Produkten „im Haus“, die Auswahl der Firmengeschenke, oder auch der Umfang diverser Infoveranstaltungen für Mitarbeiter und Kunden. In diesen Bereichen können die Teilnehmer Punkte sammeln. Die offizielle Auszeichnung findet im Oktober 2014 in Wien statt.

Mehr Infos unter: www.fairtrade.at/fairtradework

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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