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FAIRTRADE Schokolade:

13.10.2004

FAIRTRADE Österreich hat einen neuen Partner für fair gehandelte Schokolade: die österreichische Schokoladen Manufaktur Zotter hat sich für FAIRTRADE entschieden und stellt ab sofort die gesamte Schokoladen-Produktion auf FAIRTRADE um.

"Handgeschöpfte Schokolade von Zotter ist für ExpertInnen der Inbegriff für höchste Qualität und besonderen Genuss. Dass in Zukunft alle Zotter Schokolade-Kreationen ausschließlich mit FAIRTRADE Kouvertüre hergestellt werden, stellt den Genuss auf eine noch höhere Ebene, denn damit können sich die Menschen in den Ursprungsländern der Kakaobohne dank fairer Preise und neuer Lebensperspektiven mit jedem Stück Zotter Schokolade mitfreuen", erklärt FAIRTRADE Geschäftsführer Leon Lenhart.

"Was auf der einen Seite Leidenschaft erweckt, schafft auf der anderen Seite Leiden. Der Nachgeschmack von Schokolade kann sehr bitter sein, wenn man daran denkt, dass Kakaobauern unter härtesten Bedingungen arbeiten und andere von den Früchten dieser Arbeit profitieren", so Joseph Zotter, renommiertester Chocolatier Österreichs. "Deshalb möchten wir einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass es den Menschen, die nicht auf der Butterseite des Lebens stehen, besser geht, indem wir faire Preise bezahlen."

Schokolade, ausgezeichnet mit dem FAIRTRADE Gütesiegel, schmeckt nicht nur hervorragend, sondern hilft Kleinbauernfamilien in Afrika und Lateinamerika. So wird der Rohkakao direkt bei kleinbäuerlichen Organisationen bezogen und es wird ein höherer und garantierter Preis an die ProduzentInnen gezahlt. Weiters gibt es Aufschläge für Bioqualitäten sowie eine Förderung von biologischem Anbau, Beratungen und auf Wunsch Vorfinanzierungen für die ProduzentInnen.

Ein Beispiel für den Wirkungskreis von FAIRTRADE ist die
Kakaogenossenschaft Kuapa Kokoo in Ghana. In Kuapa Kokoo sind über
45.000 kleinbäuerliche Familien, organisiert in Dorfvereinigungen,
zusammengeschlossen. Die verbesserten Handelsbedingungen durch
FAIRTRADE führten hier zu zahlreichen Einkommen schaffenden und
infrastrukturellen Projekten: so wurden z.B. Bohrlöcher für sauberes
Trinkwasser angelegt und es werden Produkte wie Erdnüsse,
Kochbananen, Seifen und Palmöl für den eigenen Gebrauch und den
lokalen sowie internationalen Markt angebaut und hergestellt. "Zuvor
wurden wir Plantagenarbeiterinnen schamlos ausgenutzt. Wir bekamen
nur ein geringes Gehalt von den Käufern. Aus diesem Grund bin ich
Kuapa beigetreten: sie sind die einzige Organisation in dieser
Gegend, die es schafft, unsere Probleme zu lösen. Kuapa handelt fair,
mit dem Wohl der Arbeiter im Herzen", erzählt Comfort Kumeah,
Plantagenarbeiterin und Mutter von fünf Kindern.

In der Produktpalette mit dem FAIRTRADE Siegel finden sich weiters
Kaffee, Tee, Fruchtsäfte, Honig, Bonbons, Bananen, Rohrzucker, Reis
und Fußbälle.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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