Direkt zum Inhalt

Falsche Ökoprodukte

16.01.2008

Der bayerische Lebensmittel-Einzelhandel befürchtet das Auftauchen von falschen Bioprodukten auf dem Markt.

"Soviel Bio, wie im Moment angefordert wird, kann gar nicht erzeugt werden", sagt der Vizepräsident des Landesverbandes des Bayerischen Einzelhandels (LBE), Hans Jürgen Bönsch. Die Biobranche sei derzeit ein "Pulverfass". "Das wäre das Schlimmste, was uns passieren könnte, wenn Bio draufstünde, aber nicht drin wäre." Weil die nach bestimmten Standards hergestellten Öko-Lebensmittel in den Supermärkten weiter auf dem Vormarsch seien, würde ein Skandal nach Einschätzung Bönschs einer "Katastrophe" gleich kommen. Ein Ende des Trends zu Bioprodukten ist nach Ansicht des Verbands noch nicht abzusehen. In Bayern sei der Umsatz in diesem Segment 2007 um 15 Prozent auf 900 Mio. Euro gestiegen. "Das sind Zuwachsraten, von denen der übrige Einzelhandel in Deutschland nur träumen kann", sagte Bönsch.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Thema
28.01.2019

Ist der teure Konditorkrapfen automatisch besser als sein günstiges Pendant aus dem LEH oder gar vom Diskonter?

Madlberger
14.11.2018

Andreas Haider ist der „Mister Franchising“ des österreichischen Lebensmitteleinzelhandels. Im Gegensatz zu den Managern in den großen Filialkonzernen und zu den meisten seiner Nah&Frisch- ...

Handel
05.11.2018

Spar Österreich erhielt für seinen E-Lkw, der seit September die Grazer Spar-Supermärkte emissionsfrei mit Ware beliefert, die „Auszeichnung für Kompetenz im Klimaschutz“.

Thema
31.10.2018

Halloween wird hierzulande immer beliebter. Deswegen hofft der Handel den Gruselfest-Umsatz von 2017 zu übertreffen. Neben Süßigkeiten, Kürbisse, Kostüme, Schminke sind anlässlich des Fests auch ...

Madlberger
31.10.2018

Globalisierung, Digitalisierung und das vertikale Gerangel um einen höheren Wertschöpfungsanteil: All diese Faktoren führen in letzter Zeit in Europa zu einem Klimawandel in der Beziehung zwischen ...

Werbung