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Bgm. Martin Bruckner (Großschönau), LR Barbara Schwarz, Ministerin Sophie Karmasin, Christof Kastner (GF Kastner Gruppe und Obmann Wirtschaftsforum Waldviertel), Antonia Kastner (Obfrau Kindergruppe Apfelbäumchen), Manfred Füxl (Waldviertler Sparkasse Bank; v. l.)

Familie als Standortfaktor

11.11.2016

Familienfreundlichkeit als Wirtschafts- und Standortfaktor stand im Mittelpunkt des Vernetzungstreffens für Waldviertler Unternehmen und Gemeinden am
9. November in der Kastner Gruppe.

Am Mittwoch, dem 9. November 2016, trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft im Firmensitz des Lebensmittelgroßhändlers Kastner in Zwettl zum Vernetzungstreffen „Standortfaktor Familienfreundlichkeit“. Im Mittelpunkt der Gespräche: Die Wichtigkeit von Familienfreundlichkeit als Zukunftsweg einer Region und als entscheidender Vorteil im Standortwettbewerb.

„Mein Ziel ist es, Österreich zum familienfreundlichsten Land Europas machen. Damit wir dieses Ziel erreichen, muss ein Ruck durch unsere Gesellschaft gehen – eine Familienbewegung für Österreich. Ich bedanke mich bei allen die sich hier im Waldviertel für Familienfreundlichkeit einsetzen und ich bin begeistert von den vielen Ideen die wir heute hier beim Vernetzungstreffen sammeln konnten. Mein besonderer Dank gilt der Firma Kastner für die Gastfreundschaft“, so Familienministerin Sophie Karmasin.

Landesrätin Barbara Schwarz betonte: „Im Wettbewerb um junge Familien werden jene Regionen einen Vorteil haben, die optimale Bedingungen für Familien schaffen denn optimale Bedingungen für Familien sind ein wichtiger Standortfaktor“.

Einblicke in die Praxis

Besondere Highlights der Vernetzungsveranstaltung waren Waldviertler Vorzeigeunternehmen und -gemeinden. Diese präsentierten als Best Practice-Beispiele den Gästen, wie viele Wege es zu einem familienfreundlicheren Arbeits- sowie Lebensumfeld gibt und wie einfach deren Umsetzung oft im Alltag ist.

Abgerundet wurde das Vernetzungstreffen in Zwettl mit einer Talk-Runde, im Rahmen derer Einblicke, Ideen und Erfahrungen von Ministerin Karmasin und Betrieben, Gemeinden und Managern unter Beteiligung des Publikums ausgetauscht wurden.

Standortfaktor Familienfreundlichkeit

Für 89 Prozent der Bewerber/innen ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei der Jobauswahl wichtig. In familienfreundlichen Unternehmen sind eine signifikant geringere Fluktuationsrate sowie eine höhere Mitarbeitermotivation nachweisbar. Zudem profitieren familienfreundliche Gemeinden von dem verstärkten Zuzug von Familien bzw. dem Verbleiben in der Region.

„Als Waldviertler Familienunternehmen leben wir Familienfreundlichkeit und versuchen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern optimale Rahmenbedingungen für ihr Familienleben zu bieten. Dies reicht von individuellen Zeitmodellen für Wiedereinsteigerinnen über Teilzeitkräfte in Führungspositionen bis zur Unterstützung der von der Waldviertler Bildungswerkstatt initiierten Kinderbetreuungseinrichtung ‚Apfelbäumchen‘ in Zwettl“, so Christof Kastner, geschäftsführender Gesellschafter der Kastner Gruppe.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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