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Überzeugte Verfechter der Familienfreundlichkeit (v. l. n. r.): Georg Pfeiffer (Aufsichtsratvorsitzender der Pfeiffer Handelsgruppe), Margit Stockenreiter (Bereichsleitung HR Pfeiffer), Familienministerin Sophie Karmasin und Erich Schönleitner (Holding Geschäftsführer Pfeiffer Handelsgruppe).

Familienfreundlichkeit als Erfolgsfaktor im Handel

10.02.2015

Pfeiffer unterstützt die Initiative „Unternehmen für Familie“. Insgesamt hat das oberösterreichische Familienunternehmen einen Frauenanteil von 72 Prozent, wobei insgesamt 49 Prozent der Mitarbeiter als Teilzeitkräfte beschäftig sind. Auch bei den Führungskräften sind 70 Prozent Frauen. Familienministerin Sophie Karmasin war zu Besuch bei Pfeiffer in Traun und bekräftigte diesen Weg.

Die Pfeiffer Handelsgruppe – als traditionsreiches Unternehmen mit über 6700 Mitarbeitern – unterstützt die Initiative „Unternehmen für Familie“ der Familienministerin Sophie Karmasin für mehr Familienfreundlichkeit. „Familienfreundlichkeit hat in der Pfeiffer Handelsgruppe einen extrem hohen Stellenwert. Wir sind ein in fünfter Generation geführtes Familienunternehmen und haben „Familie“ als Kernwert in unserer Unternehmens-DNA verankert“, erklärt Georg Pfeiffer, Eigentümer und Aufsichtsratsvorsitzender der Pfeiffer Handelsgruppe. „Unsere Mitarbeiter sind ein essentieller Bestandteil unseres Erfolges. Wir sehen uns in der Pflicht, neben sicheren Arbeitsplätzen auch die besten Bedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Wertschätzung zu bieten.“ Pfeiffer will damit zeigen, dass auch im Handel familienfreundliche Arbeitsbedingungen möglich sind.

Mehr als 70 verschiedene Arbeitszeitmodelle
„Gerade im Handel sind sehr viele Frauen beschäftigt. Wir haben einen 72-prozentigen Frauenanteil in der Pfeiffer Handelsgruppe. Unsere Mitarbeiter können aus einer Vielfalt von mehr als 70 verschiedenen Arbeitszeitmodellen wählen. Gerade für Mütter und Alleinerzieher ist die Möglichkeit Teilzeit zu arbeiten wesentlich. Es ist uns daher ein Herzensanliegen, hier größtmögliche Flexibilität als Arbeitergeber unter Beweis zu stellen.““, so Erich Schönleiter, Holding Geschäftsführer der Pfeiffer Handelsgruppe. So werden die Arbeitszeiten speziell bei Teilzeitkräften nach Möglichkeit an die Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen angepasst. Die Umstellung von Arbeitszeitmodellen auf Wunsch der Arbeitnehmer ist ebenfalls möglich. Aber auch flexibles Arbeiten und Home-Office sind bei Pfeiffer an der Tagesordnung. Karenzrückkehrern wird – bei entsprechender Qualifikation – auch die Möglichkeit geboten, vom Schichtdienst in den Verwaltungsdienst zu wechseln. Sogar Führungskräfte haben die Möglichkeit, Teilzeitmodelle in Anspruch zu nehmen. Denn Pfeiffer hat eine Frauenquote von 70 Prozent auch in Führungspositionen. Durch diese Möglichkeit wird auch die Väterkarenz  zunehmend angenommen. Weiterer Vorteil: Zufriedene Mitarbeiter bleiben lange in einem Unternehmen und sind weniger Krank. Waren Österreichs Arbeitnehmer 2013 laut Statistik Austria durchschnittlich 13 Tage krank, waren es bei der Pfeiffer Handelsgruppe nur 8,5 Tage.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf immer wichtiger
Familienfreundlichkeit ist ein Gebot der Stunde bei Pfeiffer: Geburtenschwache Jahrgänge, neue Lebensrealitäten in der Familie sowie die Suche nach den richtigen Mitarbeitern erfordern  neue Lösungswege. „Wir achten intensiv auf die Balance zwischen beruflichen und privaten Anforderungen“, erklärt Schönleitner. Georg Pfeiffer ergänzt: „Familienfreundlichkeit in Unternehmen ist mehr als eine soziale Leistung. Da das Streben nach den besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter künftig noch intensiver wird, ist sie ein klarer Wettbewerbsvorteil. Wir als Unternehmen müssen uns für potenzielle Spitzenkräfte attraktiv machen. Mit familienfreundlicher Personalpolitik heben wir uns ab.“ Familienministerin Sophie Karmasin bestätigt diese Linie: „Unternehmen stehen zusehends im Wettbewerb um die „besten Köpfe“. Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für die kommenden Generationen enorm wichtig und steht bereits an Platz zwei im Ranking der Kriterien eines guten Arbeitgebers. Familienfreundlichkeit muss daher stärker und vor allem nachhaltig Platz in der Unternehmenskultur finden. Demografischer Wandel, Veränderungen von Geschlechterrollen hinsichtlich Betreuung und Job wie auch Herausforderungen in einer globalisierten Weltwirtschaft mit höherem Innovationsdruck und kürzeren Produktzyklen stellen wesentliche Faktoren für mehr Familienfreundlichkeit dar“.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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