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Fang mit Methode

19.10.2016

Fisch ist beliebt. Entsprechend groß ist das Sortiment. Wichtigstes Thema neben der Qualität der Produkte: Nachhaltigkeit bei Zucht und Fang.

Österreichische VerbraucherInnen greifen gerne zu Fisch und Meeresfrüchten. Der Umsatz im gesamten Segment ist relativ stabil: Nach einem leichten Rückgang 2015 (–0,3%) liegt er aktuell mit +1,7% auf Wachstumskurs. Besonders positiv entwickelt sich dabei das Frischfischsegment mit einem Plus von 11% (Gfk, MAT Q2/2016). Aber auch der TK-Bereich bietet attraktive Produkte, die bei den heimischen KonsumentInnen auf Anklang stoßen. Unter anderem weist das Subsegment der – vor allem von Kindern heißgeliebten – Fischstäbchen ein sattes Plus von 10,3% auf.

Positiv entwickeln sich auch die Fischkonserven mit einem Plus von 2,9%. Hier wächst nicht nur der allseits beliebte Thunfisch (+5,7%), auch die Makrelen-Produkte legen deutlich zu (+6,1%). Und bei den ungekühlten Thunfisch-Salaten gibt es gar ein Wachstum von 27,8%. Apropos beliebt: Mit einem Anteil von ganzen 60,3% ist der Thunfisch bei den KonsumentInnen ganz klarer Spitzenreiter im Bereich der Fischkonserven (Zahlen: Nielsen). Die Zahlen passen zu dem von einigen Herstellern berichteten Trend zu Convencience-Produkten.

Nachhaltigkeit im Fokus

Neben der Qualität steht bei den Herstellern vor allem ein Thema im Fokus: Nachhaltigkeit. Ob Frischfisch aus heimischen Gewässern oder Kaviar, Garneelen, Thunfisch und Co – Zucht und Fang von Fisch und Meeresfrüchten sollen zum Schutz der maritimen Ökosysteme möglichst umweltschonend und nachhaltig erfolgen. So wünscht sich das die Mehrheit der heimischen FischkonsumentInnen. Und entsprechend stark beschäftigt das Thema nahezu sämtliche Hersteller.

Schließlich agieren die österreichischen KonsumentInnen gerade beim Fisch als besonders bewusste Verbraucher. Das zeigt eine aktuelle Verbraucherumfrage rund um das Thema Fischkonsum (GlobeScan i. A. des MSC). Demnach ist für die 640 befragten FischkonsumentInnen in Österreich neben der Qualität eines Fischproduktes vor allem seine Nachhaltigkeit kaufentscheidend – und zwar noch vor den Faktoren Preis oder Marke. 85 % der österreichischen Haushalte kaufen laut Studie regelmäßig Fisch und Meeresfrüchte. Und immerhin 67% dieser heimischen FischkonsumentInnen greifen, wann immer möglich, zu Fisch und Meeresfrüchten aus nachhaltigem Fischfang.

Denn rund zwei Drittel sind davon überzeugt, dass nachhaltiger Fischfang die Voraussetzung ist für den langfristigen Schutz unserer Meere und Fischbestände. Die FischkonsumentInnen hierzulande wissen eben: Nicht zuletzt sind sie selbst maßgeblich daran beteiligt, einen Beitrag zum Schutz der Meere zu leisten. Jeder Fünfte (18%) zeigt sich überzeugt, dass er durch sein Kaufverhalten Einfluss nehmen kann. Hoch ist auch die Bereitschaft, für nachhaltig gefangenen Fisch einen höheren Preis zu zahlen. Eine Preissteigerung von immerhin 11% wäre für rund die Hälfte der Befragten akzeptabel.

Aber wie erkennt man nachhaltige Produkte? Umweltsiegel sollen den Verbrauchern dabei helfen. Eines der bekanntesten ist natürlich das MSC-Siegel. Der Marine Stewardship Council, der die weltweite Verbraucherumfrage durchführen ließ, feiert im kommenden Jahr bereits sein 20-jähriges Jubliläum. Und viele Hersteller haben im Übrigen längst auch eigene Nachhaltigkeitsprogramme. Man ist sich der sozialen Verantwortung bewusst – für die Umwelt und die maritimen Ökosysteme ebenso wie für die Menschen.

Die Produkte des Sortiments finden Sie in der Handelszeitung Ausgabe Nr. 21/2016

Autor/in:
Sabine Assmann
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